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Saison 2022/2023
Die kreative Freiheit, die den magischen Beginn und Neuanfang eines Stückes bezeichnet, soll als Motto für unsere neue Saison stehen: ARBEITSTITEL
Die letzten Saisonen haben uns gezeigt: Alles ist möglich, es gibt unendlich viel Neues zu entdecken. Wir haben die Herausforderungen der letzten Jahre angenommen und dadurch unseren Theaterhorizont erweitert. Ohne unsere Wurzeln der Tradition des Figurentheaters zu verlassen haben unsere Puppen mit Oudoor-Produktionen spazieren gelernt und mit digitalen Formaten sind sie ins Metaverse eingezogen. Diese Bandbreite spiegelt sich nun in unserem Spielplan wieder.
Neben allen neuen, digitalen und internationalen Besonderheiten verführt unser erlesenes Puppen-repertoire Abend für Abend in faszinierende Theaterwelten. Mit der ersten Premiere der Saison „Blade Runner– Das Märchen Mensch“ zeigen wir analoges Figurentheater und lassen dabei neue digitale Techniken wie VR (virtual reality) einfließen. Fans und Skeptiker von Weihnachten werden bei „Puppen&Punsch“ ein Wiener Weihnachtswunder erleben. Bei den internationalen Festivals im Herbst und Frühling präsentieren wir teils zum ersten Mal in Wien fantastische Puppenkreationen aus Deutschland, Dänemark und Frankreich. Das virtuelle 3D-Puppenmuseum mit eigenen Puppen-Avataren hat rund um die Uhr geöffnet und wird laufend mit neuen Räumen weiterentwickelt. Ein neuer Raum wird sich Aaron Swartz widmen, Hacktivist und Mitbegründer diverser Plattformen wie Reddit oder Creative Commons. Die Vernissage wird die Veranstaltungsreihe „Future Lab“ einläuten, die sich im Februar bereits zum zweiten Mal mit neuesten Theaterformen im digitalen Bereich beschäftigt. Und wer bei all dem Programm schon verrückt wird passt hervorragend zu unserem „Spaziergang für die Figur III – Der Zeit voraus“, bei dem wir uns ‚verrückten‘ Visionär*innen und Träumer*innen annehmen.
Die Magie der Möglichkeiten: Wir wünschen Ihnen inspirierende, nachdenkliche, unterhaltsame und anregende Abende in einer neuen Saison des Schubert Theater Wiens.
Wie geht es weiter mit der Zukunft des Theaters? Online- und Hybridveranstaltungen, VR- und AI-Konzepte, Echtzeitkunst und 3D-Mapping – technologische Entwicklungen strömen unaufhaltsam in den künstlerischen Alltag. In der Veranstaltungsreihe „Future Lab“ im Februar 2023 widmet sich das Schubert Theater Wien zum zweiten Mal mit eigenen Projekten, Kooperationen, Best Practice-Beispielen und in Diskussionen mit Künstler*innen und Expert*innen der Zukunft des Theaters.
Jeder Woche ist ein Schwerpunkt gewidmet, von KI-Konzerten über Androiden im Theater zur Virtual Reality Zirkusvorstellung. Auch die Talkgäste und -themen lassen interessante Gespräche erwarten: Bereits zum Auftakt diskutieren neben den künstlerischen Leitungen von Dschungel Wien Marianne Artmann, Ula Schneider von SOHO Ottakring und Daniela Weiss und Jascha Ehrenreich vom artificial museum auch Roland Alton und Lisa Kostrzewa von fairkom über Kunst und Kultur als Menschenrecht und Gemeingut im digitalen Zeitalter. Das Berliner Figurentheater-Kollektiv manufaktor wird nach dem Screening ihrer Utopie-Maschine „1/0/1-robots – hacking the binary code“ ebenso live nach Wien geschaltet.
Außerdem werden jeden Donnerstag Virtuelle Puppenmuseumsführungen sowie die Puppenserie “Ein Würstelstand auf Weltreise” online als auch analog im Schubert Theater angeboten. Das reichhaltige Programm wird am Mittwoch, 1. Februar 2023, ab 18 Uhr im charmanten Innenhoftheater im 9. Bezirk als auch im Livestream präsentiert.
VR-Puppen in Blade Runner – Das Märchen Mensch (c)Barbara Palffy
Programm Mi, 01.02.2023: Auftakt Future Lab 2023 18 Uhr: Programmpräsentation + Präsentation Projektreihe „Aaron’s law“
19 Uhr: Future Talk I „Kunst & Kultur als Menschenrecht & Gemeingut im digitalen Zeitalter“ als Talkgäste: Renate Kreil von net:art und ACOnet, Daniela Weiss und Jascha Ehrenreich vom artificial museum, Marianne Artmann vom Dschungel Wien, Ula Schneider von SOHO Ottakring, Roland Alton, Sprecher von Creative Commons Austria, und Lisa Kostrzewa von fairkom Austria 20 Uhr: Vernissage Museumsräume Blade Runner & Insight:Aaron …bei freiem Eintritt im Schubert Theater und als Live-Stream
Mi, 15.02.2023: Virtuose Maschinen – KI-Konzert feat. Inigo McCoy 19:00 Uhr: KI-Konzert von Simon Meusburger & Markus-Peter Gössler feat. Inigo McCoy (im Schubert Theater und Online) 20:00 Uhr: Future Talk II „Künstliche Musik“ (im Schubert Theater und als Live-Stream) als Talkgäste: Simon Meusburger, Markus-Peter Gössler und Inigo McCoy
Freitag, 17.02.2023: hacking the binary code, von/with manufaktor Berlin
19:oo Uhr: 1/0/1-Robots von/with manufaktor Berlin (Screening im Schubert Theater und Online)
20:30 Uhr: Future Talk III „Theater mit Robotern“ (im Schubert Theater und als Live-Stream) als Talkgäste: Mathias Becker, Gilda Coustier, Friedericke Miller & Yasmine Salimi von/with manufaktor Berlin
Di, 21.02.2023: Androiden im Theater 19:30 Uhr: „BLADE RUNNER – Das Märchen Mensch“ Vorstellung (analog im Schubert Theater) 21:00 Uhr:Future Talk IV „Digitalität und Theater“ (im Schubert Theater und als Live-Stream) als Talkgäste: Soffi Povo, Angelo Konzett, Simon Meusburger, Mathias Hradecsni & Olya Toltinova
Mi, 22.02.2023: Ein Abend in Virtual Reality 16:30 Uhr:Echtzeitkunstwelt VR-Installation auf der Bühne des Schubert Theaters zum selbst Entdecken (mit VR-Brillen im Schubert Theater) 19:30 Uhr: Virtual Reality Circus Varieté (mit VR-Brillen im Schubert Theater) 20:00 Uhr:Future Talk V „VR – der neue Guckkasten?“ (im Schubert Theater und als Live-Stream) als Talkgäste: Olivier Schaffer, Simon Meusburger und das Echtzeit-Team Dominik Grünbühel, Norbert Unfug und Sebastian Pirch
Donnerstag 2., 16. & 23.02.2023: Museumsführung & Puppenserie „Ein Würstelstand auf Weltreise“ 18:30 Uhr: Führung Virtuelles Puppenmuseum im digitalen Raum als auch mit VR-Brillensets im Schubert Theater (Dauer ca. 30 Minuten)(Anmeldung unter info(at)schuberttheater.at) 19:30 Uhr: Ein Würstelstand auf Weltreise Online + Ausstrahlung vor Ort im Schubert Theater
Für einen Online-Zugang der Veranstaltungen bitten wir um Anmeldung unter info(at)schuberttheater.at.
Programminformation: Auftakt FUTURE LAB: 1. Februar 2023 Eröffnung und Programmpräsentation bei freiem Eintritt und als Live-Stream
Das Programm des heurigen Future Labs sowie die Projektreihe „Aaron’s law“ wird vorgestellt. Vor der Vernissage im virtuellen Museum diskutieren beim 1. Future Talk Gäste aus Kunst und Kultur.
Präsentation: „Aaron‘s law“: 1. Februar 2023 Eine künstlerisch-technische Projektreihe von net:art Hommage an Aaron Swartz (* 8. November 1986 in Chicago; † 11. Januar 2013 in New York City) Aaron Swartz, Programmierer und Internetaktivist für Netzneutralität, verteidigte und prägte mit seinen Projekten und deren Kollektiven und niederschwelligen Ansätzen diese große Chance der Menschheitsgeschichte, sich konstruktiv über geografische Grenzen hinweg über das Netz auszutauschen.
Als Co-Founder der Social-News-Website Reddit setzte er sich u.a. für die gesellschaftspolitische Bedeutung des Netzes ein. Als technischer Entwickler des Creative-Commons-Teams arbeitete er um die Jahrtausendwende an der Umsetzung von Gratislizenzen („some rights reserved“).
In der Projektreihe werden wir uns mit „Insights:Aaron“ in Kooperation mit dem net:art coordination center unter Renate Kreil und einer Zusammenarbeit des Medienkünstlers Ilkhan Erdogan und der Puppenbildnerin Annemarie Arzberger mit der Person und dem Werk von Aaron Swartz befassen.
Aaron Swartz – Hacktivist und Visionär als Klappmaulpuppe von (c)Annemarie Arzberger
Blade Runner & Insight:Aaron Swartz:1. Februar 2023
Vernissage Museumsräume Seit über 10 Jahren geben im Schubert Theater Puppen den Ton an. Mit der Produktion “Blade Runner” in der Saison 2022/23 sind zum ersten Mal digitale Puppen live auf der Bühne zu sehen. Mathias Hradecsni und Olya Toltinova haben die Figuren erschaffen und kreieren für das virtuelle Puppentheatermuseum einen eigenen Raum für das Blade Runner-Universum. Ebenso stellen wir die spannende Auseinandersetzung „Insight:Aaron“ des Medienkünstlers Ilkhan Erdogan und der Puppenbildnerin Annemarie Arzberger mit der Person und dem Werk von Aaron Swartz in einem eigens entwickelten Museumsraum vor. Das virtuelle Puppenmuseum ist über Mozilla Hubs rund um die Uhr geöffnet und kann sowohl über Desktop als auch mit VR-Brille besucht werden. Zur Vernissage der zwei neuen Räume und im Rahmen des Future Labs wird es im Februar 2023 Führungen mit der Direktion des Schubert Theaters und den jeweiligen Künstler*innen geben, bei denen live im Schubert Theater ein Rundgang mit VR-Brille ausprobiert werden kann oder man sich online von zu Hause oder unterwegs zuschalten kann.
Virtual Reality als Bühnenelement in Blade Runner (c)Lisa Zingerle
Virtuose Maschinen im KI-Konzert: 15. Februar 2023 Simon Meusburger & Markus-Peter Gössler feat. Inigo McCoy Im Rahmen des Future Lab 2023 wagen die beiden Künstler Simon Meusburger und Markus Peter Gössler ein musikalisch-technologisches Experiment: Mithilfe der Komposition-KI AIVA sowie der Sprach-KI GPT3 produzieren die beiden mehrere Songs für eine Live-Performance. In dem dabei entstehenden Konzert kann sich das Publikum selbst davon überzeugen, was künstliche Intelligenz in der Kunst schon heute leisten kann und wie originell und kreativ sie dabei möglicherweise ist. Hören und Sehen Sie selbst und stellen Sie sich die Frage, was Mensch und Maschine trennt oder was sie gar gemeinsam haben.
Simon Meusburger feat. Midjourney – dem vielumstrittenen KI-Programm für Bilderstellungen
1/0/1-Robots – hacking the binary code: 17. Februar 2023 Gastspiel-Screening von manufaktor aus Berlin
Jede Gegenwart war mal eine mögliche Zukunft. 101 Jahre nach der Erfindung des Wortes »Roboter« scheint es keinen Weg aus der Dystopie zu geben. Ist eine Technologie ohne Unterwerfung, Unterbezahlung, Überheblichkeit und Überwachung doch möglich? Manufaktor plant eine balancierende Utopie-Maschine – zum Gegensteuern und Ausgleichen von Ungerechtigkeiten: Es werden queerfeministische Robotopien entworfen!
manufaktor ist ein Kollektiv aus Berlin, das aus dem zeitgenössischen Figurentheater kommt. Mathias Becker, Gilda Coustier, Friedericke Miller und Yasmine Salimi beschäftigen sich u. a. mit dem Verhältnis von Mensch und Maschine und suchen nach spielerischen Ausdrucksformen zwischen den Genregrenzen. www.manufaktor.eu
Blade Runner:20. & 21. Februar 2023 Das Märchen Mensch Ein rasanter Science-Fiction-Krimi mit Humor, Tiefgang und einem überraschenden Plot Twist. Das Figurentheater-Kammerspiel ist inspiriert durch den 1968 erschienener Science-Fiction-Klassiker von Philip K. Dick „Blade Runner – Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ und dessen Verfilmungen. Weitere Info
Jane philosophiert mit ihrem Androiden „Buddy“ über das Leben. Blade Runner (c)Barbara Palffy
Ein Abend in VR: 22. Februar 2023 Erleben Sie mit der VR-Experience „Echtzeitkunstwelt“ einen einfachen Einstieg in die Virtuelle Realität! Kann VR der neue Guckkasten werden? Vielleicht kann Sie das VR-Circus-Varieté überzeugen.
Echtzeitkunstwelt ist eine Virtual-Reality-Plattform, die mit erweiterten Kunstwelten experimentiert. In Kooperation mit dem Schubert Theater bieten wir einem interessierten Publikum die einzigartige Möglichkeit hinter die Kulissen der Entstehung eines VR-Projekts zu blicken. Vielleicht treffen Sie die eine oder andere Figur wieder, die Sie schon kennen? Oder Sie werden diese Figur?
Das Virtual-Reality-Circus-Varieté Circus der Träume in VR
Regisseur Simon Meusburger und VR-Spezialist Olivier Schaffer haben die besten Szenen des magischen Puppentheater-Varietés in eine neue Dimension gebracht: In einer einzigartigen Kombination von zeitgenössischer Zirkuskunst und Figurentheater entstehen in einem Virtual-Reality-Varieté eine Vielzahl von poetischen, bezaubernden und humorvollen Geschichten. Wie gewohnt sitzt das Publikum im Zuschauerraum und taucht mittels VR-Headset in eine vollkommen neue Perspektive ein. Verlassen Sie für einen Augenblick den Alltag und besuchen Sie einen Ort der grenzenlosen Phantasie.
Nach drei Jahren auf der Bühne wurde die Produktion „Circus der Träume“ mit neuester Technik in VR-3-D verewigt.
Festivalleitung: Lisa Zingerle Festivalassistenz & Moderation Future Talks: Juraj Bako
„Eine Einladung, den unsichtbaren Monstern Namen zu geben und sie zum Spiel herauszufordern (…). In diesem Raum zwischen Traum und Wirklichkeit ist es möglich, mit der Angst zu tanzen, um sie zu beruhigen, sich dem zu stellen, was lebendig wird, wenn die Lichter ausgehen, einen Blick auf das Beunruhigende zu werfen. Pour Bien Dormir fordert uns auf, in den Schatten zu spielen und uns zu erschrecken, um zu entdecken, was als nächstes aufleuchtet.“ – Catarina Firmo, Sinais em Linha
„Die Begegnung zweier Bildschöpfer, eines Puppenspielers und eines Illustrators, Paulo Duarte und Tjalling Houkema, führt uns in eine Fantasie voller Schatten, Bilder und Klänge, zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Schlaf und Wachsein.“ FIMFA22, tarumba.pt
Diese Aufführung präsentiert ein intensives und suggestives Universum, das an die Welt der Nacht und der Schatten erinnert. Alle diese schwarz-weißen Figuren faszinieren durch die spezifische Fremdheit, die sie ausstrahlen. Sie erinnern an die Ängste der Kindheit, die nachts, im Dunkeln und in den Träumen auftauchen. Alles erwacht zum Leben, wenn abends im Kinderzimmer das Licht ausgeht. Wie in einem Traum werden die Figuren, die unsere Phantasie bevölkern, lebendig.
Die Geschichte entfaltet sich hier in einem lustigen und poetischen Wechselspiel, das sich mit diesen uralten Ängsten auseinandersetzt. Wie gehen wir mit nächtlichen Ängsten, Schatten, Helldunkel und diesen zweideutigen Figuren wie aus Märchen um? „Pour bien dormir“ ist als visuelle Erzählung konzipiert, ein Eintauchen in poetische Begegnungen mit diesen fantastischen, liebenswerten und doch herzlosen Wesen, die unseren Ängsten, Versuchungen und Wünschen so nahe sind.
Das Ziel von MECANIkA ist es, das zeitgenössische Puppenspiel zu entwickeln und zu erforschen, indem es mit anderen zeitgenössischen künstlerischen Bereichen interagiert, in einer Form, die als Bildtheater bekannt ist. Es ist ein Blick auf die zeitgenössische Realität und darauf, wie wir die Repräsentanten sind. Die verschiedenen Produktionen, die der Gründer des Ensembles, Paulo Duarte, im Laufe seiner Karriere in der Welt der bildenden und darstellenden Kunst geschaffen hat, stellen eine sehr spezifische und einzigartige Sicht auf eine metaphorische und zeitgenössische Realität dar. Seine Entwürfe sind stets auf der Suche nach einem Bild, das Bedeutung vermittelt, vom ersten Impuls, der das Projekt antreibt, bis hin zum Bild, das die visuelle/plastische Darstellung bildet. Es kann natürlich oder künstlich, visuell oder nicht visuell, greifbar oder konzeptionell sein; es kann seinem Vorbild direkt ähneln oder sich im Gegenteil auf eine eher symbolische Weise auf dieses beziehen.
English:
This performance puts forward an intense and illusory universe, evocative of the world at night and shadows. All of these black and white characters are intriguing due to the specific strangeness that they emanate. They convene childhood fears, ones that emerge at night, in the dark and dreams. Everything comes to life when the light goes out in the evening in the children’s bedroom. Like in a dream, the characters that inhabit our imagination come to life. The story unfolds here in a funny and poetic interplay confronting these age-old fears. How do we deal with fears at night, shadows, chiaroscuro and these ambiguous characters, straight out of fairy tales? Pour bien dormir is designed as a visual narrative, an immersion in poetic encounters with these fantastic, loveable yet heartless creatures, so close to our fears, temptations and desires.
MECANIkA is a look at contemporary reality and how we are the representatives. Various productions by the founder of the company, Paulo Duarte, throughout his career, whether in the world of visual or performing arts, constitute a very specific and unique view in a metaphorical and modern reality.
His proposals continually seek an image to convey meaning, from the initial impetus, the driver of a project, to the image that forms the visual/plastic portrayal. It may be natural or artificial, visual or not, tangible or conceptual; it may directly resemble its model or on the contrary be more symbolically connected. The image is conceived through a specific language. Translations, or rather, constant interpretations through images, create a complex truth, imbued with paradoxes. Although they seem unambiguous. The image opens out the space, complicates reality.
„An invitation to name the invisible monsters and challenge them to play (…). In this space between dream and reality, it is possible to dance with fears in order to calm them, face what comes to life when the lights go out, peek at the unsettling. Pour Bien Dormir challenges us to play in the shadows and to scare to discover what lights up next.“ – Catarina Firmo, Sinais em Linha
„The meeting between two creators of images, a puppeteer and an illustrator, Paulo Duarte and Tjalling Houkema, which leads us into an imaginary full of shadows, images and sounds, between dream and reality, between sleep and wakefulness.“ FIMFA22, tarumba.pt
Conception: Paulo Duarte, Tjalling Houkema Performed by Paulo Duarte Sound universe and programming: Morgan Daguenet Lighting design and programming: Fabien Bossard Outside eye and puppet lining: Igor Gandra
»Gänsehaut – und großes Kino auf kleiner Bühne. Fans von bitterbösem Humor, symbolisch aufgeladenen Metaebenen und anarchischem Genremix kommen (…) ganz auf ihre Kosten.« (Freie Presse Chemnitz)
Eine altbekannte Figur in fremder Gestalt erscheint.
Er kontrolliert das Geschehen.
Er hat ein Ziel.
Und er ist gefährlich.
Er ist der Kasper!
Eine Frau liegt auf einem Bett und schläft. Plötzlich beginnt sich etwas unter der Bettdecke zu bewegen. Eine kleine Gestalt wühlt sich unter der Decke aus dem Dunkeln hervor, sieht sich um und streichelt das Gesicht der jungen, schlafenden Frau. Durch kleine Bewegungen schafft die Handpuppe es, die Frau zu manipulieren. Wie in Trance folgt sie seinen Impulsen und verliert vollkommen die Kontrolle über ihren Körper.
Seit vielen Generationen lassen Puppenspieler ihren Kasper für uns tanzen, lassen ihn ihre Gedanken leben und unterwerfen ihn ihrer Kontrolle. In „THE DARK TRULLALA – Alptraum einer Puppenspielerin“ kommt es zu einem Führungswechsel.
(c)Kim Mauer
Der Kasper und sein Gefolge machen sich selbstständig und versuchen, ihre Puppenspielerin der Macht zu berauben, sie in ihre Welt ‐ die Welt hinter dem Castelet ‐ zu ziehen und sie zu einer von ihnen zu machen.
Die Figuren entwickeln ein Eigenleben und stellen plötzlich die ganze Hierarchie im Beziehungsgeflecht Puppe – Spielerin in Frage, so beginnt das dunkle „Trullala“.
Lustvoll wird hier der Kampf mit den Grenzen des Möglichen erprobt. Wie begegnet man den uns bekannten traditionellen Kasperlefiguren in einem Alptraum? Sie werden sicherlich vieles sein, aber nicht harmlos. Der Absurdität wird an diesem Abend keine Grenze gesetzt, denn schließlich gibt es in einem Alptraum keine Spielregeln. Es ist ein Machtkampf gegen eine Figur, die nicht sterben kann.
>>> Wer zur “Dark Trullala” im Halloween-Kostüm erscheint zahlt einen ermäßigten Preis und bekommt ein Freigetränk <<<
Konzept, Spiel, Bau: Sarah Wissner Co Regie: Jonas Arndt Endregie: Lutz Großmann
Was man heutzutage alles falsch machen kann, woran frau immer denken muss, bevor sie sich für einen Sportwagen entscheidet, wie schwierig politisch korrekte Kindererziehung ist, und dass auch alte Menschen ihr Smartphone lieben, wird an diesem Abend erzählt, gelesen und besungen.
Mit ihrem bunten Programm gibt die gelernte Psychodrama-Regisseurin einen humorvollen Einblick in Schrägheiten und Schieflagen des Lebens. Die Texte stammen aus eigener Feder, direkt aus dem Leben geschrieben, nicht politisch aber gesellschaftskritisch. Dazu Gesang mit Ukulele- und Xylophonbegleitung. Ein Abend für Hirn- und Lachmuskeln!
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