Circus der Träume in VR
Regisseur Simon Meusburger und VR-Spezialist Olivier Schaffer haben die besten Szenen des magischen Puppentheater-Varietés in eine neue Dimension gebracht: In einer einzigartigen Kombination von zeitgenössischer Zirkuskunst und Figurentheater entstehen in einem Virtual-Reality-Varieté vier poetische, bezaubernde und humorvolle Geschichten.
Wie gewohnt sitzt das Publikum im Zuschauerraum und taucht mittels VR-Headset in eine vollkommen neue Perspektive ein. Verlassen Sie für einen Augenblick den Alltag und besuchen Sie einen Ort der grenzenlosen Phantasie.
Nach drei Jahren auf der Bühne wurde die Produktion “Circus der Träume” mit neuester Technik in VR-3-D verewigt.
Konzept und Regie: Simon Meusburger
Film: Olivier Schaffer (vrei.at)
Mit: André Reitter, Melanie Möhrl, Angelo Konzett
Puppen: Claudia Six
Kostüme: Lisa Zingerle
Eine Produktion des Schubert Theater Wiens.
Unterstützt durch die Stadt Wien und dem Bundesministerium.
Zur Premiere am 4. Mai 2022 im Schubert Theater wird außerdem Christoph Bochdanskys neu erschienenes Comicheft „Lieder vom Horizont“ präsentiert.
Ein Tag verwandelt sich in den nächsten und wie sich die Tage verwandeln, verwandeln wir uns auch. Zwischen den Tagen macht es kurz – Klick – wenn es gelingt, in dieses Klick reinzukommen, merkt man erstaunliches, und das hab ich in meinem psychedelisches Tagebuch festgehalten.
Ich treffe auf zwei Dämonen, die mich zum Spielball ihrer Verwandlungen machen.
„Mein psychedelisches Tagebuch“ ist ein luftig gewebtes Gebilde einer persönlichen Kosmologie.
Wir leben alle zwischen unseren Geistern, unsere Geister erfinden unsere Gedanken, und unsere Gedanken erfinden unsere Entscheidungen.
Oder umgekehrt, wir leben zwischen unseren Entscheidungen, unsere Entscheidungen erfinden unsere Gedanken, und unsere Gedanken erfinden unsere Geister.
Die Geister, die wir rufen, rufen zurück.
Puppenspiel, Ausstattung, Text: Christoph Bochdansky
Choreoregie: Rose Breuss
Musik: David Müller Eine Produktion von Christoph Bochdansky (www.bochdansky.at)
Power, Money, Fame – Willkommen in Tilda Eulenspiels Erfolgsseminar! Ironisch, feministisch und kritisch hinterfragt Rebekah Wild in ihrem Kurztheater für einen Publikumsgast die heutige Gesellschaft und ihre Wünsche. Mit Witz und Charme verführt Tilda ihre Gäste, um mit wenig an viel zu kommen. Dabei fordert sie das Publikum heraus, sich selbst und gesellschaftliche Reize nicht ganz so ernst zu nehmen, denn das Streben nach Macht, Geld und Ruhm kommt nicht immer zu einem glanzvollen Ende.
Zur Künstlerin:Rebekah Wild, geboren in Aotearoa/Neuseeland, lebt seit 1996 in Europa. Sie hat in den letzten 25 Jahre in Theatern weltweit als Puppenspielerin, Puppenbauerin & -designerin sowie als Puppentheatermacherin gearbeitet, unter anderem hat sie auch schon für das Schubert Theater die Puppen und Ausstattung für die erfolgreiche FAUST-Produktion gebaut. Typisch für ihre Eigenproduktionen ist die äußerst zärtliche und intime Herangehensweise an unterschiedlichste Themen. Vor allem das Nonverbale unterstreicht ihre Stärke im Führen von Puppen, Objekten und Alltagsgegenständen. Eigens für das Schubert Theater hat sie ein Kurzstück über Tilda Eulenspiel konzipiert, Uraufführung beim Internationalen Figurenfestival im März 2022.
Konzept & Idee: Rebekah Wild Bühne: Rebekah Wild und Gerhard Pichler
Kostüm & Ausstattung: Rebekah Wild und Barbara Kriegl, mit Dank an Barbara Spitz! Produktionsleitung: Marvin Schriebl Spiel: Rebekah Wild oder Soffi Povo
Premiere: 17. März 2022
Eine Produktion von Wild Theatre und Schubert Theater Wien.
Unterstützt durch die Stadt Wien und dem Bundesministerium.
In den Future Talks zum Schwerpunkt Future Lab im Februar 2022 im Schubert Theater Wien wird u.a. darüber diskutiert, wie weit neue Technologien in Österreichs Theater-Landschaft bereits im Einsatz sind, welchen Mehrwert Digitales Theater für Künstler*innen und Publikum hat und wie die Zukunft des Theaters aussehen könnte. Dafür laden wir spannende Talkgäste wie Nachwuchsregisseurin Cosmea Spellaken, Hedy-Lamarr-Preisträgerin Johanna Pirker, ESC-Medienkunst-Labor-Leiterin Reni Hofmüller oder auch Philosoph und Quantenphysiker Lukas Mairhofer ein.
Future Talk I: Die Zukunft und das Theater Digitales Theater: Was ist es, was kann es und wozu braucht man es? 17. Februar, 18:30 Uhr (im Anschluss von Folge 5 „Ein Würstelstand auf Weltreise“) im Schubert Theater Wien und Online via Livestream (Facebook/Youtube)
Leider gab es beim ersten Future Talk ein technisches Problem (natürlich!), weswegen keine Aufzeichnung davon vorhanden ist. Allerdings waren Cosmea Spelleken, Johanna Pirker, Manuela Linshalm und Simon Meusburger auch bei unserer Pressekonferenz zum Future Lab dabei, davon gibt es einen Mitschnitt:
Mit: Simon Meusburger ist ein österreichischer Regisseur sowie seit 2007 Direktor und Hausregisseur des Wiener Schubert Theater. Bereits 2019 befasste er sich mit Deep Learning- und KI-Technologie für seine Inszenierung „Projekt Pinocchio“. 2021 realisierte er nach seinem Stück „MAY.be – Was sein darf“, in dem er utopische und dystopische Perspektiven auf Lockdown und Pandemie wirft, die erste digitale Produktion „MAY.be 2.0“ im Schubert Theater und drehte gemeinsam mit Manuela Linshalm und Stephan Lack die Online-Serie „Ein Würstelstand auf Weltreise“.
Cosmea Spelleken, studierte Medienkunst an der HFG Karlsruhe und seit 2020 Regie an der Filmakademie Wien. Das digitale Theaterstück „werther.live“, welches 2020 Premiere hatte, war ihre erste eigene Theaterarbeit und u.a. eingeladen zum Nachtkritik Theatertreffen 2021, dem Heidelberger Sü̈ckemarkt und nominiert für das Theatertreffen der Berliner Festspiele, sowie den Faust 2021. Sie ist Teil des Kollektivs „punktlive“ und lebt in Wien und Berlin. Für ihre Arbeit an werther.live erhielt sie von Theater heute die Auszeichnung Nachwuchsregie des Jahres 2021. In der Spielzeit 21/22 wird sie am Staatstheater Nürnberg das Projekt möwe.live umsetzen.
Johanna Pirker studierte Software Development and Business an der TU Graz sowie am Massachusetts Institute of Technology (MIT). 2017 promovierte sie an der TU Graz̈ über Immersive and Engaging Forms of Virtual Learning. Dabei entwickelte sie mit Maroon ein interaktives Physiklabor fü̈r den Einsatz im Klassenzimmer. Seit 2013 lehrt sie an der TU Graz Game Design and Development, Information Search and Retrieval und Social Media Technologies. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen HCI, Social Network Analysis und Games User Research.
Manuela Linshalm (Puppenspielerin Frau Resch) stammt aus Wien, Schauspielausbildung am Franz Schubert Konservatorium, Ausbildung Puppenspiel bei Nikolaus Habjan (Schubert Theater Wien), Fortbildung bei Neville Tranter (Figurentheaterkolleg Bochum). Zuvor Studium an der Universität Wien (Publizistik, Anglistik, Psychologie). Engagements u.a. bei Akademietheater Wien, Theater an der Wien, Residenztheater München, Landestheater NÖ, Vereinigte Bühnen Bozen, Bayerische Staatsoper, Volkstheater Wien, Rabenhof Theater, Schubert Theater Wien, Next Liberty Graz, Theater in der Josefstadt, uvm. Zahlreiche Gastspiele in Österreich, Deutschland und der Schweiz. TV-Comedy Serie für ServusTV 2010, diverse TV-Auftritte und Kurzfilme. Seit 2009 kontinuierlich als Puppenspielerin am Schubert Theater Wien zu sehen. Bisher drei Figurentheater-Solostücke, aktuell: „Was geschah mit Baby Jane?“ und „Die Welt ist ein Würstelstand“.
Future Talk II: Wissenschaft und Kunst Was macht die Kunst mit Wissenschaft und Technologie und umgekehrt? Welche Rolle nimmt das Theater in der Kunst- und Kulturvermittlung ein? 28. Februar, 21:00 Uhr (im Anschluss an die Vorstellung „Projekt Pinocchio“) im Schubert Theater Wien und Online via Livestream (Facebook/Youtube)
Stream Future Talk II 28.02.2022:
Mit: Simon Meusburger ist ein österreichischer Regisseur sowie seit 2007 Direktor und Hausregisseur des Wiener Schubert Theater. (siehe oben)
Lukas Mairhofer studierte an der Universität Wien, ergänzt durch Auslandssemester an der Jawarhalal Nehru University, der University of Helsinki, der UC Berkeley und der Universität Konstanz sowie einem Secondment an der AEGIS-Kollaboration am CERN. Seine Forschung wurde durch Stipendien am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (Wien) und den Graduiertenkollegs „Das Reale in der Kultur der Moderne“ (Konstanz) sowie „Complex Quantum Systems“ (Wien) unterstützt. Seine Dissertation zu „Bertolt Brechts Interferenz mit Quantenphysik“ gewann den doc.award 2015. Er veröffentlicht in beiden Bereichen.
Olivier Schaffer, seit 2014 VR-Pionier, war bereits 2015 maßgeblich bei der Eröffnung des ersten VR-Cafés (VREI-Virtual Reality Lounge) in Wien mit seinem technischen Know-How involviert. Das erklärte Ziel: die neue Technologie möglichst einfach zugänglich zu machen – mit kompetenter Betreuung und innovativer Hardware. Noch vor der Einführung kommerzieller VR-Brillen bekamen Gäste im VREI-Café einen Eindruck der virtuellen Welt. Bei unzähligen Events ermöglichte er es vielen Menschen die Faszination Virtual Reality näherzubringen. Heute stellt Olivier Schaffer mit seiner Firma VR-Equipment und VR-Simulatoren für Messen und Events zur Verfügung, betreut VR-Teambuildings und filmt u.a. Kunstperformances im VR180°- 3D Format. Seit 2021 arbeitet VREI mit dem Schubert Theater zusammen an neuen Ideen für ein VR-Puppentheater-Erlebnis.
Reni Hofmüller konzentriert sich auf Kunst in technologischen Zusammenhängen und geht den Beziehungen zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft auf den Grund. Seit langem ist Klang ihr wichtigstes künstlerisches Werkzeug, jedoch geht sie mit ähnlichem Interesse spazieren oder findet ein neues Netzwerk aus Menschen, um sich mit ihrer Umgebung mehr zu vertiefen. Sie ist eine der Gründer*innen der esc, ist tätig bei Radio Helsinki (das lokale nichtkommerzielle Community Radio), mur.at, Mitglied bei IMA und singt seit Dezember 2014 in der feministischen PostPunkBand Lonesome Hot Dudes. Eingebettet in feministische Technologiekollektive engagiert sie sich beim ecletic tech carnival, im TransHackFeminist Meeting und beschäftigt sich mit dem Konzept feministischer Server. Leitung des esc medien kunst labors.
Alexander Kerlin ist ein deutscher Dramaturg. Von 2010 bis 2019 war er Dramaturg am Schauspiel Dortmund. In der Kritiker-Jahresumfrage des Fachmagazins Theater heute erhielt das Haus ab 2015 dreimal in Folge den zweiten Platz als Theater des Jahres im gesamten deutschsprachigen Raum. 2014 erhielt Kerlin für seine künstlerischen Verdienste den NRW-Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler. Kerlin ist Mitbegründer der Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität, die 2019 ihre Arbeit aufgenommen hat. Seit der Spielzeit 2019/20 ist er als Dramaturg festes Ensemblemitglied am Burgtheater in Wien.
Einwilligung
Um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Ihre Zustimmung zu diesen Technologien ermöglicht es uns, Daten wie Ihr Surfverhalten oder eindeutige Kennungen auf dieser Website zu verarbeiten. Die Verweigerung oder der Widerruf Ihrer Zustimmung kann bestimmte Funktionen beeinträchtigen.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist zwingend erforderlich, um die Nutzung eines vom Abonnenten oder Benutzer ausdrücklich angeforderten bestimmten Dienstes zu ermöglichen oder um die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Preferences
The technical storage or access is necessary for the legitimate purpose of storing preferences that are not requested by the subscriber or user.
Statistiken
The technical storage or access that is used exclusively for statistical purposes.Die technische Speicherung oder der Zugriff erfolgt ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken. Ohne richterliche Anordnung, freiwillige Mitwirkung Ihres Internetanbieters oder zusätzliche Daten von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen in der Regel nicht zu Ihrer Identifizierung verwendet werden.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Benutzerprofile für den Versand von Werbung zu erstellen oder den Benutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg für ähnliche Marketingzwecke zu verfolgen.