Ins Theater gehen, ohne ins Theater zu gehen: Wir bringen die Bühne ins Wohnzimmer!
Home Office, Home Schooling, Home Workout – warum nicht auch was schönes wie Home Theater? Es wird Zeit, dass der digitale Raum auch für das Theater eine neue Bühne bekommt. Bloßes Streaming ist hier aber nicht das Ziel. Mit unserem ersten Projekt MAY.be 2.0 auf der Plattform Mozilla Hubs pushen wir den Livemoment im Online-Theater auf eine komplett neue Ebene. Denn das Publikum kann hier nicht nur durch Kommentare und Emojis in Aktion treten, sondern erlebt ein interaktives Format zwischen Streaming und Gaming. Wir versuchen mit diesem Experiment nicht nur den analogen Theaterbesuch zu simulieren, sondern völlig neue Erfahrungen, die nur mithilfe neuer Technologien machbar sind, zu ermöglichen. Das Publikum kann eigens kreierte Räume erkunden, vom virtuell nachgebauten Schubert-Foyer bis hin zur Schattengleichnis-Höhle Platons. Puppen tauschen die Plätze mit dem Publikum und ein Alien wird zum vermeintlich letzten Lebewesen der Erde. Es ist alles möglich und mehr!
Wir haben hiermit die Chance, die räumliche Distanz zwischen Theater und Publikum ohne Einschränkungen zu überwinden. Durch Moderation und technischen Support ist man nie alleine und wird bei Fragen sofort unterstützt. Nur den Spritzer muss man sich selber einschenken :)
Beim Einloggen wählt jeder Publikumsgast einen eigenen Avatar aus und kann mit diesem selbstständig die speziell für diese Veranstaltung virtuell gestaltete Räume erkunden, und sich mit anderen Gästen oder dem Team unterhalten und austauschen. Alle sind gleichzeitig im geteilten Raum, wie etwa dem virtuell nachgebauten Foyer des Schubert Theater. Und zwar grenzenlos, egal ob der Laptop in Wien, im Salzkammergut oder in Shanghai steht – wichtig ist nur eine Internetverbindung.
Nach einer Erklärung der wenigen technischen Details werden drei Szenen präsentiert, die sich mit Möglichkeiten, Utopien und Dystopien einer Gesellschaft beschäftigen. So finden Sie sich unter anderem in einer 3D-Installation zu Platons Höhlengleichnis wieder, können dort das Geschehen beobachten und beim Erkunden des Raumes den Ausgang – oder ein Paralleluniversum – entdecken.
MAY.be 2.0 können Sie sowohl als eigenständiges Stück, als auch als digitales Zusatzangebot zur analogen Vorstellung MAY.be – Was sein darf und vica verca erleben. Damit dieser Theaterabend auch wie ein realer Theaterabend endet, steht nach der Vorstellung unser virtuelles Foyer für Gespräche und einen Diskurs zwischen den Gästen offen. Nur die Getränke müssen Sie selbst besorgen :)
Mozilla Hubs Das Mozilla-Projekt entstand 1998 und sollte die kreative Stärke Tausender Programmierer im Internet entfesseln und zu einem noch nie dagewesenen Niveau im Browser-Markt führen. Das Mozilla-Team Mixed Reality startete 2018 das „Hubs“-Projekt als eine neue, experimentelle und offene Plattform für virtuelle Treffen.
Technische Voraussetzungen Um das virtuelle Theatererlebnis voll genießen zu können, benötigen Sie eine stabile Breitband-Internetverbindung (kein mobiler Hotspot) und einen Desktop-Computer oder Laptop. Schließen Sie Ihre Kopfhörer und Ihr Mikrofon an das Gerät, und für eine einfachere Bedienung empfehlen wir eine Computer-Maus. Sie müssen sich nirgends anmelden und es ist kein externer Software-Download oder eine Kamera nötig. Bitte steigen Sie nur mit einem Gerät pro Internetzugang ein.
Am besten steigen Sie wenn vorhanden mit einem Mozilla Firefox-Browser ein und schließen alle offenen Tabs/Fenster, die im Hintergrund arbeiten könnten. Bitte deaktivieren Sie Anti-Viren-Programme für diese Seite, damit keine Funktion wie z.B. ein Video geblockt wird.
Regie, Text & Musik Simon Meusburger Technik, Video & Animation Mathias Hradecsni Puppenbau & Ausstattung Nazanin Mehraein, Michaela Studeny, Rodrigo Martinez, Melanie Möhrl, Claudia Six, Soffi Povo, Manuela Linshalm, Lisa Zingerle, Christoph Bochdansky, Angelo Konzett, Kai Anne Schuhmacher Spiel Nazanin Mehraein, André Reitter, Michaela Studeny, Angelo Konzett, Andrea Köhler, Julia Braunegger, Simon Meusburger, Nini Gschwandtner Dramaturgie & Moderation Jana Schulz Video mit Puppenensemble „Theatererlebnis“ Angelo Konzett & Julia Braunegger Assistenz Julia Braunegger
Premiere: 10. Juni 2021
Eine Produktion des Schubert Theater Wiens mit Unterstützung aus dem Digitalisierungsfond des Bundeskanzleramts.
CAST
Episode IV: Das Alien
Regie & Buch:
Simon Meusburger
Puppenspiel:
André Reitter
Andrea Köhler
Michaela Studeny
Angelo Konzett
Stimmen:
André Reitter
Nazanin Mehraein
Christoph Hackenberg
Simon Meusburger
Puppendesign:
Nazanin Mehraein
Ausstattung:
Rodrigo Martinez
Bildtechnik und digitale Effekte:
Mathias Hradecsni
Musik:
Simon Meusburger
Ton:
Angelo Konzett
Assistenz:
Julia Braunegger
Was du sehen willst
Regie:
Simon Meusburger
Puppenspiel:
André Reitter
Andrea Köhler
Michaela Studeny
Puppenkopf:
Melanie Möhrl
Figurendesign/Idee Schal:
Michaela Studeny
Bildtechnik und digitale Effekte:
Mathias Hradecsni
Kamera:
Mathias Hradecsni
Assistenz:
Julia Braunegger
Höhlengleichnis
Regie & Musik:
Simon Meusburger
Motion Capture Performance:
André Reitter
Gestaltung & Motion Capture:
Mathias Hradecsni
Assistenz:
Julia Braunegger
Theatererlebnis
Regie:
Angelo Konzett
Puppenspiel:
André Reitter
Andrea Köhler
Michaela Studeny
Angelo Konzett
Julia Braunegger
Simon Meusburger
Nini Gschwandtner
Nazanin Mehraein
Puppendesign /-bau:
Melanie Möhrl
Claudia Six
Soffi Povo
Manuela Linshalm
Michaela Studeny
Lisa Zingerle
Christoph Bochdansky
Angelo Konzett
Kai Anne Schuhmacher
In der ersten Auflage des „Spaziergang für die Figur“ zeigt das Schubert Theater die Großen der Großen: Hollywood-Diva Hedy Lamarr, der „Don Quijote fon da schwoazzn dintn“ H.C.Artmann, Beethoven, Haydn und natürlich unsere resche Coronabeauftrage Resi Resch – Würstlfachfrau Ihres Vertrauens. Sie warten darauf, von Ihnen (wieder)entdeckt zu werden. Im Juni 2021
Bei einem einzigartigen Spaziergang rund um unser Theater in der wunderschönen Alservorstadt erleben wir die Berühmtheiten ganz intim in ihrer Stadt, die sie alle eint. Eine Stadt für Suchende, die nicht immer das finden, was sie sich erwarten. Und vielleicht finden ja auch wir etwas auf dem Spaziergang wieder, was wir schon gar nicht mehr erwarten können.
Flanieren Sie mit unserem Best-of-Biography-Ensemble durch Wien, von Innenhofkonzerten über einen netten Plausch mit einer älteren Dame im Park bis zum Strudelhofstiegen-Twist.
Dauer: ca. 100 Min
Premiere: 26. Juni 2021
samstags 14:30 & 17:30 Uhr, sonntags 11:00 & 15 Uhr
Termine sind im Spielplan aufgeführt.
Bitte mitbringen: (FFP2-)Maske, 3-G, bequeme Schuhe zum Spazieren und dem Wetter entsprechende Garderobe. Bitte holen Sie 10 Minuten vor Beginn im Hof des Schubert Theaters Ihre Karten ab, wir starten vor dem Theater. Spaziergang für die Figur jetzt auch in „Vielleicht-regnets-doch-Variante“, also kommen Sie spazieren Sie, egal welches Wetter!
Mit
Manuela Linshalm
Christoph Hackenberg
Markus-Peter Gössler/Jana Schulz Live-Musik
Anahita Pasdar (E-Piano)
Lea Magdalene Christa (Viola)
Rahel Neyer (Violine)
Jana Schulz (Akkordeon) Regie
Simon Meusburger Puppen
Claudia Six
Kai Anne Schuhmacher
Nikolaus Habjan
Manuela Linshalm Konzept
Lisa Zingerle Fotos
Barbara Palffy
Sebastian Kainradl
Eine Produktion des Schubert Theater Wiens.
Unterstützt durch die Stadt Wien und das Bundeskanzleramt Österreich sowie „Kultur im 9.“
Schon mal als Puppe durch digitale Welten geflitzt? Bei uns habt ihr die Möglichkeit! Entdeckt unsere Produktionen in der virtuellen Realität: Puppenfilme, Puppenavatare und Puppendisko – es gibt viel zu erkunden!
Herzlich Willkommen im virtuellen Museum des Schubert Theaters – dem Puppentheater für Erwachsene in Wien. Seit über 10 Jahren wächst unser Puppenensemble stetig, und den vielfältigen Charakteren und deren Geschichten wollen wir mit diesem Museum eine permanente Plattform bieten.
Anmeldung & Anfragen zu Führungen unter info(at)schuberttheater.at
>HIER KLICKEN<< und Sie werden in unser virtuelles Museum in Mozilla Hubs geschickt.
Geboten werden spannende Einblicke in vergangene und laufende Produktionen und interessante Informationen zur Geschichte des Schubert Theaters. Das Museum wird kontinuierlich weiterentwickelt, schrittweise wird es um Räume und Stücke erweitert sowie durch interaktive Elemente ergänzt werden. Wir wünschen viel Spaß beim Erkunden und Entdecken und freuen uns auf einen baldigen Besuch im „analogen“ Schubert Theater Wien.
Start: Am Startpunkt wird die Steuerung erklärtIm Puppentempel kann ein Puppenavatar gewählt werden
Bisherige Räume: Alice (Ilkhan Erdogan & Lisa Zingerle, 2022)
mit Puppen & Fotos von Claudia Six für die Produktion „Alice“ von 2013
Alice: follow the white rabbit
Pinocchio’s Labor (Mathias Hradescni, 2022)
mit der Puppe von Michaela Studeny und Video- und Stimmaufnahmen von Lisa Furtner, Franziska Singer, André Reitter von der Produktion „Projekt Pinocchio“ (2018), VR-Video von Olivier Schaffer
Wer findet die Pinocchio-Disko?
May.BE 2.0 (Mathias Hradescni mit Simon Meusburger, 2021)
mit der Alien-Puppe von Nazanin Mehraein und dem Puppenkopf „Mammon“ von Melanie Möhrl, digitalen Körpern von Mathias Hradescni überlegt mit Motion Capture von André Reitter, und Bluescreen-Aufnahmen von Michaela Studeny, Andrea Köhler und André Reitter; von der gleichnamigen Produktion von 2021
Blade Runner (Mathias Hradescni & Olya Toltinova, 2023)
mit den ersten ausschließlich digitalen Puppen des Schubert Theaters von Mathias Hradescni & Olya Toltinova designt für die Produktion „Blade Runner“, 2022
Insight:Aaron Swartz (Ilkhan Erdogan, Annemarie Arzberger & Lisa Zingerle)
Hommage an den Hacktivisten Aaron Swartz zu seinem 10. Todestag 2023; Büste gestaltet von Puppenbildnerin Annemarie Arzberger
Hommage an Aaron Swartz: Insight:Aaron Swartz befasst sich mit dem Hacktivisten, der vehement für die Open Access Bewegung eingestanden ist
Technische Voraussetzungen Um das virtuelle Theatermuseum voll genießen zu können, benötigen Sie eine stabile Breitband-Internetverbindung (kein mobiler Hotspot) und einen Desktop-Computer oder Laptop. Sie müssen sich nirgends anmelden und es ist kein externer Software-Download oder eine Kamera nötig. Wenn mehrere Geräte mit dem gleichen Internetzugang arbeiten, kann es zu Verzögerungen kommen.
Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren steigen Sie – wenn vorhanden – mit einem Mozilla Firefox- oder Google Chrome-Browser ein, und schließen alle offenen Tabs/Fenster, die im Hintergrund arbeiten und den Prozess verlangsamen könnten. Manche Anti-Viren-Programme können Funktionen wie Videos etc. blockieren, diese dann bitte für die Zeit des Besuchs deaktivieren.
Mozilla Hubs Das Mozilla-Projekt entstand 1998 und sollte die kreative Stärke Tausender Programmierer im Internet entfesseln und zu einem noch nie dagewesenen Niveau im Browser-Markt führen. Das Mozilla-Team Mixed Reality startete 2018 das „Hubs“-Projekt als eine neue, experimentelle und offene Plattform für virtuelle Treffen.
Im analogen Publikumsraum werden im virtuellen die Puppen zu den Zuschauer*innen
Edward Lionheart, verkannter Schauspieler und Shakespeare Spezialist, fasst nach Jahren der Erniedrigung durch seine Kritiker*innen – eventuell berechtigt – den Entschluss, sie in sein Theater einzuladen, um ihnen die schönsten Todesszenen aus den großen Dramen näherzubringen. Sehr viel näher, als ihnen lieb ist!
Eine rabenschwarze Horrorkomödie, eine perfide Best of Shakespeare Kompilation und eine sprachgewaltige Liebeserklärung an das Theater … und die hohe Kunst der Rache.
Mit Ihren Lieblingsmorden aus Troilus und Cressida, Der Kaufmann von Venedig, Romeo und Julia, Richard III, Heinrich VI, Titus Andronicus und König Lear.
Tot gelacht ist auch gestorben.
„Es ist nicht der Kritiker, der zählt,
nicht derjenige, der aufzeigt, wie der Starke gestolpert ist
oder wo der, der Taten vollbracht hat, sie hätte besser machen können. Die Anerkennung gebührt dem, der wirklich in der Arena ist; dessen Gesicht verschmiert ist von Staub und Schweiß und Blut;
der tapfer strebt;
der irrt
und wieder und wieder scheitert,
denn es gibt keine Anstrengung ohne Irrtum und Fehler;
der jedoch wirklich danach strebt, die Taten zu vollbringen;
der die große Begeisterung kennt,
die große Hingabe,
und sich an einer würdigen Sache verausgabt;
der, im besten Fall, am Ende den Triumph der großen Leistung erfährt;
und der,
im schlechtesten Fall,
wenn er scheitert, zumindest dabei scheitert, dass er etwas Großes gewagt hat, so dass sein Platz niemals bei den kalten und furchtsamen Seelen sein wird,
die weder Sieg noch Niederlage kennen.“ – Theodore Roosevelt –
* Garantiert familientauglich (vorausgesetzt, der Lieblingsfilm der Familie ist das Texas Kettensägen Massaker).
Eine Videothek von Katharina Kummer und Christoph Bochdansky
„Let me take you down‚ cause I’m going to…“
„Strawberry Fields” ist ein Monument der Musikgeschichte und Paradebeispiel psychedelischer Popmusik. „Warum ist Etwas und nicht Nichts?“ ist ein Tophit philosophischer Fragen. Aleksandra Ćorović und Christoph Bochdansky durchstreifen den surrealen und metaphorischen Beatles-Hit bis hinunter zu seinem „nothing is real“. Das Stück folgt einer Traumlogik statt einem kausal-stringenten Story-Plot. Hauptfiguren sind „Nichts“ und „Etwas“. Wir erleben, angestoßen von Motiven des Songs, einen Trip. Was wäre, wenn es einen Raum jenseits von Nichts und Etwas gäbe? „strawberry fields FOREVER“ wird zum Fünfakter, zur klassischen Tragödie, in der schlussendlich im letzten Akt die beiden zentralen Sujets westlicher Philosophie den Heldentod gestorben sein werden.
Die Produktion gastiert für seine Wien-Premiere im Schubert Theater Wien.
Spiel: Aleksandra Ćorović, Christoph Bochdansky
Text & Konzept: Katharina Kummer, Christoph Bochdansky Regie: Katharina Kummer Puppenbau & Bühne: Christoph Bochdansky Musik: Karl Philipp Kummer Kostüme: Julia Bosch
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