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MAY.be 2.0

Mit MAY.BE – Was sein darf zeigten wir unsere letzte analoge Premiere knapp vor dem zweiten Lockdown im Herbst 2020. Ein Stück, das seinen Ausgangspunkt im ersten Lockdown hat und diesen in vier von dystopisch bis utopisch reichenden Szenen behandelt. Die digitale Fortsetzung MAY.BE 2.0 entstand im dritten Lockdown und definiert das Live-Erlebnis neu. Wir versuchen mit diesem Experiment nicht nur den analogen Theaterbesuch zu simulieren, sondern völlig neue Erfahrungen, die nur mithilfe neuer Technologien machbar sind, zu ermöglichen.

Dafür entwickeln wir über die Plattform Mozilla Hubs ein interaktives Theatererlebnis, bei dem sich das Publikum zum Vorstellungsbeginn im digital nachgebauten Foyer des Schubert Theaters trifft. Nach einer Erklärung der wenigen technischen Details werden in eigens dafür gestalteten 3D-Räumen drei neue Szenen präsentiert, die sich mit Möglichkeiten, Utopien und Dystopien einer Gesellschaft nach einem „Shut Down“ beschäftigen. Als Zuschauer*in bekommen Sie einen digitalen Körper, der sich selbstbestimmt bewegen und interagieren kann. So finden Sie sich unter anderem in einer 3D-Installation zu Platons Höhlengleichnis wieder, können dort das Geschehen beobachten und beim Erkunden des Raumes den Ausgang – oder ein Paralleluniversum – entdecken.

MAY.BE 2.0 können Sie sowohl als eigenständiges Stück, als auch als digitales Zusatzangebot zur analogen Vorstellung erleben. Damit dieser Theaterabend auch wie ein realer Theaterabend endet, steht nach der Vorstellung unser virtuelles Foyer für Gespräche und einen Diskurs zwischen den Gästen offen.

Regie, Text und Musik: Simon Meusburger
Technik, Video und 3D-Animation: Mathias Hradecsni
Puppenbau und Ausstattung: Nazanin Mehraein, Michaela Studeny, Rodrigo Martinez
Spiel: Nazanin Mehraein, André Reitter, Michaela Studeny, Angelo Konzett, Andrea Köhler
Dramaturgie: Jana Schulz
Assistenz: Julia Braunegger

Die Veröffentlichung ist für Anfang Mai geplant. Wir freuen uns schon sehr auf diese neue Art des Figurentheaters im digitalen Raum, hoffen aber auch, dass wir bald wieder live für unser Publikum spielen können.