Aktuelle Regeln der Stadt Wien gegen die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 finden Sie HIER.
Wir freuen uns, Sie wieder im Schubert Theater begrüßen zu dürfen!
Bitte beachten Sie unsere Corona-Maßnahmen:
MUND-NASEN-SCHUTZ: In Wien gilt seit 19. April 2022 keine FFP2-Maskenpflicht mehr.
Ein Mund-Nasen-Schutz soll im Rahmen des achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen vor einer Infektion durch Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, schützen. Zum Fremd- und Eigenschutz empfehlen wir das Tragen einer Schutzmaske in Innenräumen.
KARTENVERKAUF/EINLASS: Es gibt keine Einlasskontrollen.
PLATZRESERVIERUNG: Wir bitten, online unter Bekanntgabe der Kontaktdaten zu reservieren. Kartenabholung und Bezahlung erfolgt – wenn nicht anders angegeben – vor Ort (Barzahlung), unter Beachtung der geltenden Verhaltensregeln.
ABSTANDSWAHRUNG: Wir bitten zu Personen(gruppen) aus fremden Haushalten einen Abstand einzuhalten. Wir weisen darauf hin, dass 1 – 2 m Abstand halten das Risiko reduziert, sich mit SARS-CoV-2 anzustecken.
CONTACT-TRACING:
Es ist kein Contact-Tracing mehr notwendig, sodass wir Ihre Daten nicht erheben müssen. Trotzdem empfehlen wir, bei Reservierung eine korrekte Email-Adresse und Telefonnummer anzugeben, sodass Sie die Reservierungsbestätigung bekommen und über mögliche Änderungen informiert werden können.
DESINFEKTION: Sowohl bei der Kassa als auch im Eingangsbereich werden Hand-Desinfektionsmittel bereitgestellt. In beiden Toiletten sind Waschbecken mit Seife und Papierhandtüchern vorhanden. Unsere Räumlichkeiten werden regelmäßig gelüftet und desinfiziert.
HYGIENEVORGABEN: Beim Eingang sowie bei Kassa und Toiletten wird mittels Piktogrammen auf die geltenden Hygieneregeln und Hust- und Niesetikette hingewiesen.
EMPFEHLUNG: Bei grippeähnliche Symptome (Husten, Halsweh, Fieber, Atembeschwerden, plötzlicher Verlust des Geschmacks-/Geruchssinnes, Katarrh der oberen Atemwege) oder Kontakt zu einem COV-19-(Verdachts)Fall haben, empfehlen wir, zu Hause zu bleiben und den Theaterbesuch auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was sein darf? In den vergangenen Monaten hatte wir viel Zeit nachzudenken. Auch Regisseur und Autor Simon Meusburger hat sich Gedanken gemacht, wie es weitergehen kann und herausgekommen ist ein durchaus eindrucksvolles Gedankenspiel, ein Varieté der Möglichkeiten. Was wäre wenn wir uns für eine Sicherheit auf Kosten der Freiheit entscheiden? Und wie frei sind unsere Entscheidungen überhaupt? Stellen Sie sich vor, sie könnten Ihre Entscheidungen sichtbar machen und sich noch einmal für einen anderen Weg entscheiden. Ein Leben als Theaterszene und Sie bestimmenden Ausgang! Oder reisen Sie in die Zukunft, um zu sehen, was aus unserer Menschheit geworden sein könnte. Erleben Sie einen Theaterabend voller Überraschungen und entscheiden Sie, was sein darf!
Frei nach dem Quantenphysiker David Bohm, der fest daran glaubte, dass Wissenschaft und Kunst eines Tages miteinander verschmelzen würden, wagen wir mit MAY.BE einen unterhaltsamen Versuch einer Kunst-Wissenschaft zur Frage, wie Gedanken unsere Wirklichkeit beeinflussen.
„Verschiedene Szenen zeigen unter anderem einen liebevoll gestalteten Außerirdischen, Schwarz-Weiß-Zeichnungen eines möglichen Menschenlebens, über dessen Fortgang das Publikum entscheiden darf, sowie beeindruckende Experimente mit Licht und Schatten.“ Falter 36/21
Dauer: ca. 80 Minuten
Premiere: 31. Oktober 2020
Buch und Regie: Simon Meusburger Puppenbau und Ausstattung: Nazanin Mehraein, Belen Mono Spiel: Nazanin Mehraein und André Reitter Dramaturgische Beratung: Jana Schulz Musik: Simon Meusburger Video: Nazanin Mehraein und Mathias Hradecsni Regieassistenz: Julia Braunegger Fotos: Barbara Palffy
Eine Produktion des Schubert Theater Wiens.
Unterstützt durch die Stadt Wien, dem Bundesministerium und Kültür Gemma.
Publikumsgespräche im Schubert Theater Wien Dem Figurentheater liegen gesellschaftlich relevante Themen zugrunde. Auf der Bühne werden sie künstlerisch verhandelt, aber wie sieht es eigentlich in der Realität aus? Was sagen Menschen von Fach dazu, und was ist Ihre Meinung?
Das Schubert Theater bietet ein neues Format: Publikumsgespräche zu aktuellen Themen aus unseren Inszenierungen. Im Anschluss an ausgewählte Vorstellungen befragt Dramaturgin Jana Schulz Expert*innen, die uns zusätzlich zur künstlerischen weitere Perspektiven eröffnen.
Der Eintritt ist frei.
#4: Über Puppentheater und Quantenphysik
01.11.2020, ca. 19:30 Uhr, Schubert Theater Wien
Wir freuen uns sehr auf das vierte Expert*innengespräch am 1. November nach der Vorstellung unserer neuen Produktion „May.be – Was sein darf“ (Beginn 18 Uhr). Hier nehmen wir die Frage „Was wäre, wenn…?“ ernst und zeigen in einer Szene unterschiedliche Geschichtsverläufe in Parallelwelten an – die Sie, liebes Publikum, mitbestimmen können.
Im Anschluss wird Physiker und Philosoph Dr. Dr. Lukas Mairhofer mit Regisseur Simon Meusburger und Dramaturgin Jana Schulz über das scheinbar Unvorstellbare sprechen: Die Quantenphysik.
Lukas Mairhofer ist Experimentalphysiker und Wissenschaftsphilosoph. Er hat sein Studium an der Universität Wien mit Auslandssemestern an der Jawarhalal Nehru University in Neu Delhi, der Universität Helsinki, der UC Berkeley und der Universität Konstanz sowie durch ein secondment beim AEGIS Antimaterie-Projekt am CERN ergänzt.
Im Fach Physik hat er mit einer Dissertation über Quantum Interference assisted Metrology with complex Biomolecules abgeschlossen. Seine Dissertation im Fach Philosophie über Bertolt Brechts Interferenz mit der Quantenphysik wurde mit dem doc.award ausgezeichnet.
Mit der 3sat-Dokumentation „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“, in der Lukas Mairhofer zu Wort kommt, können Sie sich auf das Thema einstimmen:
Publikumsgespräch: Ein Jahrzehnt Manuela Linshalm
09.02.2020, ca. 19:30 Uhr, Schubert Theater Wien
Seit einem Jahrzehnt begeistert die Puppenspielerin Manuela Linshalm unser Publikum. Anlässlich ihres Bühnenjubiläums führen wir ein exklusives Publikumsgespräch mit der Künstlerin und sprechen über ihren Werdegang, ihre Arbeit und das fantastische Genre Figurentheater.
#3: Emanzipation vs. Hedy Lamarr – Hollywood-Diva und Erfinderin 26.01.2020, Schubert Theater Wien Das dritte Gespräch findet im Anschluss an die Vorstellung von „Die Gesichter der Hedy Lamarr“.
Mit der Kulturphilosophin und Sprachwerkerin Elisabeth Schrattenholzer diskutieren wir Hedy Lamarrs Emanzipation und reden vor allem über die Gegenwart: Wie weit haben wir uns von destruktiven Rollenbildern gelöst? Wo schreiben sich alte Machtstrukturen unbemerkt weiter fort? Was können wir tun?
Prof.in Elisabeth Schrattenholzer, geboren in Wien, promovierte 1985 (Theaterwissenschaft und Germanistik) und habilitierte 2004 im Fach „Sprachgestaltung“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie bis 2017 lehrte. Sie ist Autorin mehrerer Sachbücher zum Thema Sprache ebenso wie von literarischen Werken. Ihre unterschiedlichen Herangehensweisen an Sprache eint die Liebe zum Leben und zu Gerechtigkeit: „Sprachwegs zur Wirklichkeit, sprachwegs zum Du.“
#2: Projekt Pinocchio: Wie weit gehen wir mit Künstlicher Intelligenz? 16.11.2019, ca. 17:30 Uhr, Schubert Theater Wien
Wir freuen uns gleich doppelt! Zur Europäische Theaternacht zeigen wir PROJEKT PINOCCHIO mit anschließendem Experteninterview mit dem bekanntesten & wichtigsten Vertreter der Artificial-Intelligence-Forschung in Österreich, Robert Trappl.
Künstliche Intelligenz eröffnet der Menschheit schwindelerregende Möglichkeiten – das weckt Hoffnungen und schürt Ängste. PROJEKT PINOCCHIO ist ein Gedankenexperiment über die „Menschwerdung“ eines Roboters. Reine Science Fiction oder Zukunftsmusik? Was sagt die Wissenschaft dazu?
Robert Trappl ist der internationale Doyen der Kybernetik und Pionier der Künstlichen Intelligenz. Seit 1984 leitet Trappl mit Begeisterung das Österreichische Forschungsinstitut für Artificial Intelligence (OFAI) in Wien, wo er auch die Abteilung “Applied Cognitive Science and Social Robotics” betreut. 1969 gründete er mit anderen Wissenschaftlern die Österreichische Studiengesellschaft für Kybernetik. Als Berater war er für Organisationen wie die EU, OECD, UNIDO und WHO tätig.
Die Beschäftigung mit der menschlichen Psyche führte Trappl zur Hirnforschung und der Frage, wie menschliches Denken mittels Computer abgebildet werden könnte. Er forschte auch zur Frage, wie mit künstlicher Intelligenz kriegerische Konflikte vermieden werden könnten.
#1: Arbeitsbedingungen im Hier und Jetzt 29.09.2019, Schubert Theater Wien
Das erste Gespräch findet im Anschluss an die Vorstellung von „Seemannsmusik für Sachbearbeiter“ am 29.09.19 statt. Das Autoren- und Darstellerteam Christoph Hackenberg und Jana Schulz diskutieren mit dem Arbeitssoziologen Franz Astleithner über Sinn und Unsinn der modernen Arbeitswelt – 40–Stunden–Norm, Arbeitsbegriff und Alternativkonzepte.
Franz Astleithner ist Arbeitssoziologe und seit 2017 für die Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) tätig. Er studierte Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien, wo er seit 2018 auch seine Dissertation zum Thema Arbeitszeit schreibt. Zu seinen Forschungsinteressen zählen soziale Ungleichheit, industrielle Beziehungen, digitaler Wandel, ethnische Ökonomien und soziologische Perspektiven auf Arbeitszeit und Arbeitsmarkt.
Ein magischer Affe, ein versoffener Eber und ein schüchterner Mönch erhalten einen himmlischen Auftrag: Sie sollen den Buddhismus von Indien nach China bringen. Auf ihrer Reise in den Westen bekämpfen sie Dämonen, gehen in die Karaokebar und stoßen schließlich auf die Great Firewall of China.
GO WEST! ist eine zum Brüllen komische Adaption des traditionellen chinesischen Romans „Die Reise in den Westen“, die spielend leicht zwischen Systemkritik, Computerspiel, buddhistischen Lehren, Comedy und einer großen Geschichte wechselt.
Außergewöhnliche Puppen, kongeniales Spiel, raffinierte Bühnenelemente und passgenau komponierte elektronische Live-Musik ergeben unter der humorvollen, politischen Regie von Martina Gredler einen phantastischen Theaterabend.
„Die Reise nach Westen“ erzählt vom Mönch Tripitaka, der sich auf Geheiß des Kaisers nach Indien aufmacht, um Buddhas heilige Schriften nach China zu bringen. Begleitet wird er vom Affenkönig Sun Wukong und dem Eber Bajie, die – beide hatten einst im Himmel Missfallen erregt – auf die Erde verbannt sind und sich dort bewähren müssen. Der seit Jahrhunderten überlieferte Mythos ist einer der vier klassischen chinesischen Romane und vereint Elemente des Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus. Viele popkulturelle Werke basieren auf dem Roman, etwa der berühmte Manga „Dragon Ball“.
Martina Gredlers Inszenierung GO WEST! ist eine Reise zu sich selbst und schildert den Kampf mit inneren Dämonen und deren Überwindung. Gleichzeitig findet hier eine kritische Auseinandersetzung mit dem heutigen China statt, das – nach dem Buddhismus – den Kommunismus und schließlich den Kapitalismus aus dem „Westen“ importiert hat. Das Reich der Mitte befindet sich mit seinem technologischen Fortschritt und dem großen Wirtschaftsprojekt der „Neuen Seidenstraße“ unter Xi Jinping auf der globalen Überholspur – die Frage ist nur, wohin? Ein digitaler Überwachungsstaat ungeahnten Ausmaßes kontrolliert mithilfe eines Sozialkreditsystems jeden Schritt und Fehltritt seiner Bürger*innen, die vom Land in die smoggeplagten Megacities fliehen.
Dauer: ca. 75 Minuten
Premiere: 19. Mai 2021
Mit Markus-Peter Gössler (Puppenspiel)
Angelo Konzett (Puppenspiel)
Jana Schulz (Live-Musik)
Regie & Fassung Martina Gredler Puppenbau Annemarie Arzberger Bühne Claudia Vallant Komposition & Dramaturgie Jana Schulz Licht Simon Meusburger Video Mathias Hradecsni Fotos Barbara Palffy Produktionsleitung Lisa Zingerle
Eine Produktion des Schubert Theater Wiens.
Unterstützt durch die Stadt Wien und dem Bundesministerium.
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