»Gänsehaut – und großes Kino auf kleiner Bühne. Fans von bitterbösem Humor, symbolisch aufgeladenen Metaebenen und anarchischem Genremix kommen (…) ganz auf ihre Kosten.« (Freie Presse Chemnitz)
Eine altbekannte Figur in fremder Gestalt erscheint.
Er kontrolliert das Geschehen.
Er hat ein Ziel.
Und er ist gefährlich.
Er ist der Kasper!
Eine Frau liegt auf einem Bett und schläft. Plötzlich beginnt sich etwas unter der Bettdecke zu bewegen. Eine kleine Gestalt wühlt sich unter der Decke aus dem Dunkeln hervor, sieht sich um und streichelt das Gesicht der jungen, schlafenden Frau. Durch kleine Bewegungen schafft die Handpuppe es, die Frau zu manipulieren. Wie in Trance folgt sie seinen Impulsen und verliert vollkommen die Kontrolle über ihren Körper.
Seit vielen Generationen lassen Puppenspieler ihren Kasper für uns tanzen, lassen ihn ihre Gedanken leben und unterwerfen ihn ihrer Kontrolle. In „THE DARK TRULLALA – Alptraum einer Puppenspielerin“ kommt es zu einem Führungswechsel.
(c)Kim Mauer
Der Kasper und sein Gefolge machen sich selbstständig und versuchen, ihre Puppenspielerin der Macht zu berauben, sie in ihre Welt ‐ die Welt hinter dem Castelet ‐ zu ziehen und sie zu einer von ihnen zu machen.
Die Figuren entwickeln ein Eigenleben und stellen plötzlich die ganze Hierarchie im Beziehungsgeflecht Puppe – Spielerin in Frage, so beginnt das dunkle „Trullala“.
Lustvoll wird hier der Kampf mit den Grenzen des Möglichen erprobt. Wie begegnet man den uns bekannten traditionellen Kasperlefiguren in einem Alptraum? Sie werden sicherlich vieles sein, aber nicht harmlos. Der Absurdität wird an diesem Abend keine Grenze gesetzt, denn schließlich gibt es in einem Alptraum keine Spielregeln. Es ist ein Machtkampf gegen eine Figur, die nicht sterben kann.
>>> Wer zur “Dark Trullala” im Halloween-Kostüm erscheint zahlt einen ermäßigten Preis und bekommt ein Freigetränk <<<
Konzept, Spiel, Bau: Sarah Wissner Co Regie: Jonas Arndt Endregie: Lutz Großmann
Was man heutzutage alles falsch machen kann, woran frau immer denken muss, bevor sie sich für einen Sportwagen entscheidet, wie schwierig politisch korrekte Kindererziehung ist, und dass auch alte Menschen ihr Smartphone lieben, wird an diesem Abend erzählt, gelesen und besungen.
Mit ihrem bunten Programm gibt die gelernte Psychodrama-Regisseurin einen humorvollen Einblick in Schrägheiten und Schieflagen des Lebens. Die Texte stammen aus eigener Feder, direkt aus dem Leben geschrieben, nicht politisch aber gesellschaftskritisch. Dazu Gesang mit Ukulele- und Xylophonbegleitung. Ein Abend für Hirn- und Lachmuskeln!
Rund um Halloween, Allerheiligen und Allerseelen sind besondere Tage – und vor allem Nächte: Gedanken über Tod, Glauben, Tradition und Vergebung lassen uns in dieser mythischen Zeit besonders in wundersame Geschichten eintauchen. Ein perfekter Zeitpunkt um zwei großartige internationale Vertreter*innen der Puppenkunst zum ersten Mal in Wien zu entdecken.
ABSAGE: Leider musste das Gastspiel „Pour Bien Dormir“/“The Good Sleep“ von Companie Mecanika abgesagt werden. Wir bemühen uns um eine Verschiebung ins nächste Jahr. Dafür zeigen wir eine Zusatzvorstellung von „The Dark Trullala“ am 2. November 2022. Empfehlung für den 1. November: Sarah Wissners Stück „Raschel“ für alle ab 3 Jahren in der WUK Kinderkultur.
Sarah Wissner: The Dark Trullala
31. Oktober & 2. November 2022:
Zum ersten Mal in Wien zu sehen ist „The Dark Trullala – Albtraum einer Puppenspielerin“, in dem die junge Theatermacherin Sarah Wissner (D) gegen die Machtübernahme ihrer Puppen ankämpfen muss. Seit vielen Generationen lassen Puppenspieler ihren Kasper für uns tanzen, lassen ihn ihre Gedanken leben und unterwerfen ihn ihrer Kontrolle. Doch nun kommt es zu einem Führungswechsel. Der Kasper und sein Gefolge machen sich selbstständig und versuchen, ihre Puppenspielerin der Macht zu berauben. Doch ob dieser Machtkampf gegen eine Figur, die nicht sterben kann, tatsächlich glückt?
>>> Wer zur „Dark Trullala“ am 31. Oktober im Grusel-Kostüm erscheint zahlt einen ermäßigten Preis von 18 Euro und bekommt ein Freigetränk <<<
1. & 2. November 2022: ABGESAGT „The Good Sleep“ von/mit Paulo Duarte (Companie MECANIkA)
Paulo Duarte: The Good Sleep/Pour bien dormir
In Kooperation mit WUK Kinderkultur: Am 1. und 2. November gibt es Sarah Wissners Stück „Raschel“ in der WUK Kinderkultur zu sehen! Materialtheater für jeden ab 3 Jahren.
Das Festival wird von Kultur im 9. Alsergrund unterstützt – vielen Dank!
Dieses Sci-Fi-Figuren-Abenteuer basiert auf dem Roman von Philip K. Dick und dessen Verfilmungen von Ridley Scott, und ist doch etwas ganz Neues.
Dystopischer Ausgangspunkt ist eine von Atomkriegen und Umweltkatastrophen zerstörte Welt, in der die meisten Tiere ausgestorben und ein Großteil der Menschen auf den Mars ausgewandert sind. Illegale Androiden – auch „Andys“ genannt – werden für Kopfgeld gejagt. Entwickelt werden die Androiden von Jane, einer genialen Biomechanikerin ihrer Zeit, deren einzige Bezugsperson jedoch ein von ihr geheim gehaltener Andy ist.
Jane wird überraschend von Phil Deckard aufgesucht, einem Agenten der Androiden-Fabrik Tyrell Corporation. Doch er sucht nicht nur Janes‘ Hilfe für seinen kaputten, elektronischen Hund. Er hat den Auftrag, die neueste Generation der Androiden zu prüfen. Dies gelingt nur mit komplexen Tests wie der Voigt-Kampff-Apparatur, einer Mischung aus Turing-Test, psychologischer Befragung und Mikroreaktionszeitmessung.
Doch ist Phil tatsächlich der Prüfer oder doch der Geprüfte? Welches Geheimnis versteckt sich in Janes Erinnerungen? Und wie weit können wir noch Mensch sein in einer entmenschlichten Welt?
Ein rasanter Science-Fiction-Krimi mit Humor, Tiefgang und einem überraschenden Plot-Twist.
Die Figurentheater-Premiere ist inspiriert durch den 1968 erschienener Science-Fiction-Klassiker von Philip K. Dick „Blade Runner – Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ und dessen Verfilmungen. Anders als in den Filmen behandelt Regisseur Simon Meusburger mit Puppenbildnerin Soffi Povo und Puppenspieler Angelo Konzett die Frage des Romans, was Menschen zu Menschen macht, indem es die verschwimmende Grenze zwischen Menschen und Androiden in den Vordergrund stellt.
Durch den ganzen Roman hindurch sind prophetisch-parodistische Seitenhiebe zu spüren. Nicht nur durch die emotionale Verwicklung des modernen Menschen zum Tier, ohne einer tatsächlichen Besserung des Tierwohls, sondern auch des lebendigen, ‚echten’ Tieres als Statussymbol einer durch den Menschen zerstörten Welt ohne Lebensraum. Und auch die Abhängigkeit des sozialen Lebens vom virtuellen Metaverse wird satirisch hinterfragt.
Eine Buch-Rezension unseres Partners Ö1 vom 6. September 2021 von Julia Reuter finden Sie HIER.
Dauer: 70 Minuten Premiere: 20. Oktober 2022 Derniere: 8. Dezember 2023
TEAM: Regie, Musik: Simon Meusburger Spiel: Soffi Povo und Angelo Konzett analoge Puppen: Soffi Povo digitale Puppen & VR-Design: Mathias Hradecsni & Olya Toltinova Kostüm: Lisa Zingerle Bühne: Angelo Konzett Ausstattung: Soffi Povo, Lisa Zingerle, Angelo Konzett Lichtdesign: Simon Meusburger & Marvin Schriebl Produktionsleitung: Marvin Schriebl Foto: Barbara Palffy Video: Johannes Hammel
Eine Produktion des Schubert Theater Wiens.
Unterstützt durch die Stadt Wien und dem Bundesministerium.
Echtzeitkunstwelt ist eine Virtual Reality (VR) Plattform, die mit erweiterten Kunstwelten experimentiert. In Kooperation mit dem Schubert Theater bieten wir einem interessierten Publikum die einzigartige Möglichkeit hinter die Kulissen der Entstehung eines VR-Projekts zu blicken. Vielleicht treffen Sie die eine oder andere Figur wieder, die Sie schon kennen? Oder Sie werden diese Figur? Sie setzen sich eine Brille auf und die Reise kann beginnen. Die Besucher*innen können sich frei im Zuschauerraum bewegen und die VR-Welt erkunden. Keine Angst – unser Team ist Ihnen jederzeit zur Hand und begleitet Sie.
Termin: Mittwoch, 22. Februar 2022 von 16:30-19:30 Uhr
Es können jeweils 6 Besucher*innen pro Zeitfenster teilnehmen.
1. Zeitfenster: 16:30 – 17:00 Uhr
2. Zeitfenster: 17:00 – 17:30 Uhr
3. Zeitfenster: 17:30 – 18:00 Uhr
4. Zeitfenster: 18:00 – 18:30 Uhr
5. Zeitfenster: 18:30 – 19:00 Uhr
6. Zeitfenster: 19:00 – 19:30 Uhr
Anmeldung mit Angabe des gewünschten Zeitfenster ist HIER möglich.
Preis: freier Eintritt
Dauer: 30 Minuten
Wir bitten, spätestens 5 Minuten vor Beginn des gebuchten Zeitfensters zu erscheinen.
Team:
Dominik Grünbühel
Norbert Unfug
Sebastian Pirch
Gefördert durch das Programm „Perspektiven. Innovation. Kunst“ des BMKÖS (Bundesministerium für Kunst, Kultur, Öffentlicher Dienst und Sport), in Kooperation mit dem Schubert Theater Wien.
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