Puppets on a swing

Schubert Puppets featuring Jump The Curb – Figurentheater meets Swing Music!

Eine swingende Puppenreise quer durchs Gemüse mit Käsekrainer, Bananensplit und Joseph Haydn. Von g‘sunder Lyrik über Wiener Schmäh zu schlüpfrigen Grooves der 1940er Jahre.

JUMP THE CURB
Happy Swingin‘ Grooves of the 1940s/50s
Tanja Lipp,  vocals
Sandra Kugler,  piano
Karl Eder,  drums & vocals
Eduard Linshalm,  bass
Alfred Kern,  sax

Beeinflusst von Julia Lee,  Ella Mae Morse,  Etta James,  Louis Jordan,  Nat King Cole,  Anita O‘Day,  Billie Holiday und Ruth Brown – um nur einige zu nennen – lassen die fünf Musiker die Zeit des Swing,  Jazz & R&B der 40er und 50er Jahre wieder aufleben.  Und das schaffen sie unprätentiös,  ohne Schnörkel und mit charmantem  Witz.  Besonders Duette wie „Fine Brown Frame“ oder „Sentimental Journey“ sowie die ein oder andere schlüpfrige Zeile,  lassen die Herzen der Zuhörer immer wieder begeistert hüpfen.   Es wird geswingt und gelacht,  so dass es Freude macht.   Für Tänzer oder sitzend zuhörende Genießer. Music with a big smile – oder manche sagen:  „Porn Swing with style“.

Seit 2018 gern gesehener Gast im Schubert Theater rund um die Weihnachtszeit.

Jump for joy

Mein Leben zwischen den Geistern, weil das Leben nicht eindeutig ist.

Was, wenn der Tod kommt und dir sagt, du sollst dich des Lebens freuen?
Würde man ihm glauben, oder ihm vorwerfen er wäre ein alter Zyniker.
Aber wer, außer ihm könnte uns mit größerer Überzeugung darauf hinweisen, dass jede Freude, die wir ausgelassen, eine verlorene Freude ist.
Jump for Joy“ ist ein kleines Manifest zum Thema, das Leben ist einzigartig und wir sollten es feiern.

Ein Stück, das sich nicht auf Sprache verlässt, sondern auf die Fähigkeit der Zuschauer, Bilder, Situationen, Atmosphären zu verbinden. Gedankensprünge sind erwünscht, denn mit ihnen fliegen wir über die Vernunft in das Vergnügen des Sehens.

 

Puppenspiel, Ausstattung: Christoph Bochdansky
Musik: Matthias Kollos

http://www.bochdansky.at

FAUST

ABGESPIELT

So schreitet in dem engen Bretterhaus
Den ganzen Kreis der Schöpfung aus,
Und wandelt mit bedächt’ger Schnelle
Vom Himmel durch die Welt zur Hölle.

Willkommen in Johann Wolfgang von Goethes Faust-Werkstatt! Das Jahrhundertepos des Universalgenies ist Fantasythriller, Lovestory, Märchen, Tragödie und vieles mehr. Welttheater eben. Unsere Schöpfung nimmt sich dieses zeitlosen all-time Hits der klassischen Literatur an und präsentiert ihn als Figurentheater-Spektakel der Extraklasse. Fausts endlose Suche nach Erkenntnis, Sinn und Lebendigkeit fasziniert seit Generationen die Theaterbesucher weltweit. Vielleicht findet er im Schubert Theater endlich die Antwort auf die Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Dauer
2 Stunden inkl. Pause
Premiere
6. Juni 2018

Regie
Simon Meusburger
Mit
Patric Seibert
Lisa Furtner
Almut Schäfer-Kubelka
Angelo Konzett
Puppen & Bühne Concept und Design
Rebekah Wild
Kostüm
Lisa Zingerle
Fotos
Barbara Palffy und Rebekah Wild
Vielen Dank
für die Unterstützung an Barbara Kriegl, Bartek Kubiak, Gerhard Pichler & Andrea Köhler!

 

Unterstützt durch die Stadt Wien und dem Bundesministerium.

WAS GESCHAH MIT BABY JANE?

Der erfolgreiche Puppentheater-Thriller von Nikolaus Habjan und Manuela Linshalm mit Gänsehaut-Garantie.

Das Schubert Theater Wien zeigt den spannenden Stoff nach dem Roman von Henry Farrell als Figurentheater in einer Inszenierung von Nikolaus Habjan, gespielt von Manuela Linshalm. Der Stoff wurde in den 1960er Jahren mit Bette Davis und Joan Crawford verfilmt, als Puppentheater im Schubert Theater Wien 2013 uraufgeführt, 2018 wieder aufgenommen und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit in Wien und auf Tour.

Zum Stück

Die beiden Schwestern Jane und Blanche Hudson leben seit Jahren völlig zurückgezogen in einer Villa in Hollywood. Um 1917 ist Jane Hudson unter dem Künstlernamen Baby Jane ein gefeierter Kinderstar. Jane schafft jedoch nicht den Sprung ins Erwachsenenfach und während ihre eigene Karriere schwindet, steigt ihre Schwester Blanche zum Stern am Filmhimmel auf. Doch auf dem Zenit ihrer Karriere erleidet Blanche einen mysteriösen Autounfall, der sie an den Rollstuhl fesselt…

„Wir müssen zusammenhalten, du und ich! Wir sind ein Fleisch und Blut!“

Durch das Schicksal aneinander gekettet, wird das gemeinsame Leben der beiden Schwestern zur Hölle. Immer mehr phantasiert Jane sich in ihre Zeit als Kinderstar zurück und in wachsendem Realitätsverlust verschwimmen die Grenzen zwischen Liebe und Hass, Vergangenheit und Gegenwart, und die Frage nach Schuld und Verantwortung gipfelt in einem erbitterten Kampf um Rache – und nicht zuletzt um Leben und Tod.

„Man verliert sein Talent nie. Das hat Daddy immer gesagt….“ 

 

Kritik

„Ein spannungsgeladener Psychothriller mit den faszinierenden Puppen es Nikolaus Habjan! Und niemand kann diesen Puppen so wunderbar Leben einhauchen wie die fabelhafte Schauspielerin Manuela Linshalm.“  Niklas Powondra, MeinBezirk.at

„Die Puppen sind eine Wucht! Lebensgroß, realistisch und doch extrem grotesk, erfüllt Lindshalm sie mit dem erschütternden Leben der Geschwister. (…) Das ist Schauspielkunst und Puppenführung vom Feinsten! Standing Ovations – berechtigt!“ Wolf Stoecker, Straubinger Tagblatt

Dauer: 90 Minuten ohne Pause
Premiere: 19. Februar 2013
WA-Premiere: 2. Mai 2018

Team

Schau-, Puppenspiel & Textfassung: Manuela Linshalm
Inszenierung & Puppendesign: Nikolaus Habjan
Puppenbau: Nikolaus Habjan, Lisa Zingerle, Marianne Meinl
Kostüme & Ausstattung: Lisa Zingerle
Lichtdesign: Simon Meusburger

 

Unterstützt durch die Stadt Wien und dem Bundesministerium.

Der Krieg mit den Molchen

ABGESPIELT

„Die ganze Zukunft der Welt liegt darin, Erzeugung und Konsum ständig zu erhöhen, und deshalb muss es noch mehr Molche geben, damit sie noch mehr erzeugen, noch mehr fressen. Es lässt sich nicht leugnen, mit den Molchen ist ein ungeheurer Fortschritt in die Welt gekommen und ein Ideal, das ,Quantität‘ heißt.“


Vor Sumatra entdeckt man eine unbekannte Molchart. Die gelehrigen Tiere werden rasch zum globalen Wirtschaftsfaktor: hochintelligente Arbeitssklaven, die an den Börsen in Kategorien wie „leader“ oder „trash“ gehandelt werden und der Menschheit eine Ära nie gekannten Fortschritts bescheren. Es kommt, wie es kommen muss. Technisch versiert und von konkurrierenden Staaten hochgerüstet, wenden sich die Molche schließlich gegen ihre Ausbeuter. Mit quäkender Stimme fordert der „chief salamander“ über den Rundfunk neuen Lebensraum für seine Artgenossen. Und schon werden Küste um Küste, Ufer um Ufer von den Molchen gesprengt und weichen den Seichtgebieten, in denen sie sich gerne tummeln. Die Welt versinkt in den Fluten.

Karel Čapeks satirischer Science-Fiction-Roman aus dem Jahre 1936 nimmt die Bedrohungen der 30er Jahre aufs Korn: Nationalismus, Rassenwahn, kapitalistische Ausbeutung und die totalitären Regime der Zeit. Er bildet in einer schwarzen Parabel den Zustand der Staatengemeinschaft am Vorabend des II. Weltkriegs ab. Thomas Mann äußerte sich 1937 über das neueste Buch des tschechischen Autors: „Lange hat mich keine Erzählung mehr so gefesselt und gepackt. Ihr satirischer Blick für die abgründige Narrheit Europas hat etwas absonderlich Großartiges, und man erleidet diese Narrheit mit Ihnen, indem man den grotesken und schauerlichen Vorgängen der Erzählung folgt.“ Der Roman gehört zur UNESCO-Sammlung repräsentativer Werke.

Regie & Fassung: Martina Gredler
Bühne: Claudia Vallant
Puppenbau: Christoph Bochdansky
Puppenspieler: Aleksandra Corovic, Christoph Hackenberg
Musik: Jana Schulz
Dauer: ca. 90 Minuten
Premiere: 17.01.2018

Karel Čapek (1890-1938) zählt zu den bedeutendsten tschechischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Nach einem Philosophiestudium arbeitete er als Journalist und Dramaturg. Früh thematisierte er die Bedrohung durch Diktaturen, warnte vor Faschismus und Nationalismus und lehnte den Kommunismus ab. Das Wort Roboter geht auf sein Schauspiel R.U.R. zurück. Karel Čapek starb 1938 an einer Lungenentzündung. Der Gestapo galt er als „Staatsfeind Nummer 2“. Sein Bruder Josef Čapek, Maler und Schriftsteller, wurde bereits 1939 verhaftet, durchlitt die KZs in Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen, bis er schließlich Anfang April 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen verstarb.

 

 

Unterstützt durch die Stadt Wien und dem Bundesministerium.