Digitaler Vorstoß: Warum, Wieso und Wie?

MAY.be 2.0: Ein virtuelles Theatererlebnis
Wie funktioniert es? Warum ins digitale Theater? Und was haben Puppen mit Pixeln gemeinsamen?
Regisseur Simon Meusburger beantwortet Dramaturgin Jana Schulz einige Fragen.

Der Lockdown ist vorbei, die Theater wieder offen! Warum sollte ich gerade jetzt ins digitale Theater gehen?
Man muss es einmal erlebt haben, um sich diese Kunstform vorstellen zu können. Es ist eine andere, neue und faszinierende Erfahrung. Am Anfang war ich selbst skeptisch, bin jetzt aber ein glühender Verehrer und kann es jedem nur empfehlen.
Früher hatten wir eine vergleichbare Situation mit Figurentheater für Erwachsene, in Österreich war das lange Zeit keine etablierte Theaterform. Die Vorstellung, dass Figurentheater kein „erwachsenes“ Genre ist, haben manche noch immer – das Schubert Theater leistet seit Jahren Überzeugungsarbeit, dass es eine Form ist, mit der man sehr vielfältig arbeiten und tolle Geschichten erzählen kann.
Beim digitalen Theater ist es genau das Gleiche. Ursprünglich ist das Projekt aus der Not heraus entstanden, weil wir wegen der Pandemie monatelang nicht spielen konnten. Auf der Plattform Mozilla Hubs, die wir dafür verwenden, haben wir dann experimentiert und ganz neue Bilder und Möglichkeiten entwickelt. Es ist kein Ersatz, sondern ein ganz neues, zusätzliches Theater entstanden.

Wie kann man sich dieses neue Theater vorstellen?
Ich lege meinen Körper ab, wähle einen neuen digitalen Körper aus, treffe mich mit den anderen Zuschauerinnen und Zuschauern in einem Raum, kann mich frei bewegen und mit den anderen unterhalten. Das ganze Schubert Theater ist digital nachgebaut.
Der eigene Körper spielt keine Rolle mehr, ich steuere einen Roboter in Theaterkleidung. Die Besucherzahl ist auf 20 beschränkt, dadurch bleibt es übersichtlich und exklusiv.
Interessanterweise hat das Publikum bei unseren ersten Tests immer einen höflichen Abstand zu den anderen eingehalten, auch im digitalen Raum. Man kann mit den Avataren auch Einiges machen, was im echten Leben schwer möglich ist, unsere Moderatorin kann zum Beispiel fliegen.
Es ist kein passives Konsumieren wie bei Netflix, sondern ein gemeinsames aktives Erleben.
Unsere Testläufe haben uns jedenfalls gezeigt, dass Leute, die mitmachen, begeistert sind!

Was ist, wenn man wenig Erfahrung mit Computertechnologie hat?
Es geht sehr viel einfacher, als man glaubt. Man kauft die Theaterkarte, erhält vorab die Informationen, die man braucht, macht es sich vor dem Computer gemütlich, holt sich vielleicht ein Getränk. Man bekommt einen Link zugeschickt, wählt einen Avatar, mit dem man sich frei bewegen kann. Und dann wird man von der Moderatorin live durch den Abend geführt. Der Techniker steht auch die ganze Zeit zur Verfügung, wenn es mal ein Problem geben sollte.

Wovon handelt May.be 2.0?
Inhaltlich ist May.be 2.0 eine Auseinandersetzung mit Möglichkeiten, Utopien und Dystopien, vor denen unsere Gesellschaft jetzt steht. Es ist ein virtuelles Varieté der Möglichkeiten. Auch wenn May.be, das im Herbst 2020 Premiere hatte, der Ausgangspunkt ist, funktionieren beide Inszenierungen völlig unabhängig voneinander. Es wird aber einige Wiedersehensmomente und Querverbindungen geben, und wir werden in der nächsten Saison auch Kombitickets anbieten.
May.be 2.0 ist eigentlich ein digitales Stationentheater. Wir haben Puppenfilme gestaltet, die man sich in verschiedenen Räumen anschauen kann. In einem Film haben wir die Spieler ganz „rausdigitalisiert“ und einen Puppenanimationsfilm gemacht. Eine andere Szene basiert auf Platons Höhlengleichnis und fühlt sich eher wie ein Computerspiel an. Nach Ende der Vorstellung gibt es ein kleines Publikumsgespräch und die Möglichkeit, sich mit dem Regieteam und den anderen Gästen im digitalen Foyer auszutauschen, ganz wie im echten Leben.

Wie passen Figurentheater und virtuelle Realität zusammen?
Im Figurentheater manipulieren wir Objekte. Wir erwecken tote Gegenstände zum Leben. Und in der virtuellen Realität nehmen wir statt den Puppen Pixel und hauchen ihnen Leben ein. Es ist ein verwandtes Genre.
Mir ist wichtig, dass man das nicht als Ersatz für analoges Theater sieht. Wir haben hier eine eigene Form, die Vor- und Nachteile hat. Ich kann Bühnenbilder bauen, die in der Realität 4 Millionen kosten würden. Der Nachteil ist, dass eine gewisse Distanz bleibt. Andererseits sind Dinge möglich, die in der analogen Welt undenkbar sind, und eine neue Barrierefreiheit – ich kann zum Beispiel mit einer im Ausland lebenden Freundin spontan gemeinsam ins Theater gehen. Ungetestet, ungeimpft, oder sogar, wenn ich gerade in Quarantäne bin.

Wird es auch in Zukunft digitale Projekte am Schubert Theater geben?
Auf jeden Fall, das ist erst der Anfang. Es ist ein Projekt in Planung, wo es um das Leben vom amerikanischen Science-Fiction-Autor Philip K. Dick geht. Er hat viele heutige Entwicklungen visionär vorausgesehen.
In meinen Augen stehen wir gerade vor einer kleinen Revolution: Wie nehmen wir unsere Realität war? Warum ist virtuelle Realität überhaupt so spannend? Weil man immer tiefer eintauchen kann und die eigene Wahrnehmung hinterfragt wird. Diese Fragen möchte ich unbedingt im Theater behandeln. Wir stehen am Anfang eines riesigen neuen Feldes. Als Kulturschaffende müssen wir das Feld auch nutzen und bespielen und es nicht nur der Entertainmentindustrie überlassen.

 

Tickets für MAY.be 2.0 sind HIER erhältlich.

Mozilla Hubs
Das Mozilla-Projekt entstand 1998 und sollte die kreative Stärke Tausender Programmierer im Internet entfesseln und zu einem noch nie dagewesenen Niveau im Browser-Markt führen. Das Mozilla-Team Mixed Reality startete 2018 das „Hubs“-Projekt als eine neue, experimentelle und offene Plattform für virtuelle Treffen.

Technische Voraussetzungen
Um das virtuelle Theatererlebnis voll genießen zu können, benötigen Sie eine stabile Breitband-Internetverbindung (kein mobiler Hotspot) und einen Desktop-Computer oder Laptop. Schließen Sie Ihre Kopfhörer und Ihr Mikrofon an das Gerät, und für eine einfachere Bedienung empfehlen wir eine Computer-Maus. Sie müssen sich nirgends anmelden und es ist kein externer Software-Download oder eine Kamera nötig. Bitte steigen Sie nur mit einem Gerät pro Internetzugang ein.

Am besten steigen Sie wenn vorhanden mit einem Mozilla Firefox-Browser ein und schließen alle offenen Tabs/Fenster, die im Hintergrund arbeiten könnten. Bitte deaktivieren Sie Anti-Viren-Programme für diese Seite, damit keine Funktion wie z.B. ein Video geblockt wird.

EIN WÜRSTELSTAND AUF WELTREISE

Die digitale Miniserie basierend auf dem Erfolgsstück „Die Welt ist ein Würstelstand“
Von und mit Manuela Linshalm

Frau Resch nimmt unser Publikum mit auf eine Reise um den gesamten Erdball. In fünf Episoden stößt unsere Ur-Wiener-Würstelfrau auf so manches Abenteuer, und scheut sich nicht, ihre Betrachtungen über die Welt und die Menschen kundzutun – mit gewohnt scharfem Auge, offenem Ohr und großem Herz. Mit einer gehörigen Portion wienerischen Pragmatismus und granteliger Philosophie erklärt sie uns nicht nur die Welt, sondern auch, was diese Welt ausmacht. Egal ob New York oder Ägypten, es geht um die Wurst.

 

Uraufführung am 3. Februar 2022 bei Future-Lab: Die Zukunft und das Theater

VOR ORT: In Verbeugung der Geschichte des Schubert Kinos zeigen wir die 5 Folgen im Schubert Theater Wien.
ONLINE: Sie bekommen eine Mail mit den Links zugeschickt. Anfragen jederzeit unter info(at)schuberttheater.at

Regie und Text: Manuela Linshalm, Stephan Lack, Simon Meusburger
Puppen: Nikolaus Habjan, Manuela Linshalm, Marianne Meinl, Lisa Zingerle, Angelo Konzett
Spiel: Manuela Linshalm (als Gast: Angelo Konzett, Luciana Oliviera-Sousa)
Videobearbeitung, Bildregie: Mathias Hradecsni, Angelo Konzett
Schnitt: Julia Braunegger
Technik: Marvin Schriebl
Musik: Heidelinde Gratzl

Eine Produktion des Schubert Theater Wiens.

Unterstützt durch die Stadt Wien und dem Bundesministerium.

MAY.be 2.0

ABGESPIELT
Ins Theater gehen, ohne ins Theater zu gehen: Wir bringen die Bühne ins Wohnzimmer!
Home Office, Home Schooling, Home Workout – warum nicht auch was schönes wie Home Theater? Es wird Zeit, dass der digitale Raum auch für das Theater eine neue Bühne bekommt. Bloßes Streaming ist hier aber nicht das Ziel. Mit unserem ersten Projekt MAY.be 2.0 auf der Plattform Mozilla Hubs pushen wir den Livemoment im Online-Theater auf eine komplett neue Ebene. Denn das Publikum kann hier nicht nur durch Kommentare und Emojis in Aktion treten, sondern erlebt ein interaktives Format zwischen Streaming und Gaming. Wir versuchen mit diesem Experiment nicht nur den analogen Theaterbesuch zu simulieren, sondern völlig neue Erfahrungen, die nur mithilfe neuer Technologien machbar sind, zu ermöglichen. Das Publikum kann eigens kreierte Räume erkunden, vom virtuell nachgebauten Schubert-Foyer bis hin zur Schattengleichnis-Höhle Platons. Puppen tauschen die Plätze mit dem Publikum und ein Alien wird zum vermeintlich letzten Lebewesen der Erde. Es ist alles möglich und mehr!
Wir haben hiermit die Chance, die räumliche Distanz zwischen Theater und Publikum ohne Einschränkungen zu überwinden. Durch Moderation und technischen Support ist man nie alleine und wird bei Fragen sofort unterstützt. Nur den Spritzer muss man sich selber einschenken :)
Beim Einloggen wählt jeder Publikumsgast einen eigenen Avatar aus und kann mit diesem selbstständig die speziell für diese Veranstaltung virtuell gestaltete Räume erkunden, und sich mit anderen Gästen oder dem Team unterhalten und austauschen. Alle sind gleichzeitig im geteilten Raum, wie etwa dem virtuell nachgebauten Foyer des Schubert Theater. Und zwar grenzenlos, egal ob der Laptop in Wien, im Salzkammergut oder in Shanghai steht – wichtig ist nur eine Internetverbindung.

Nach einer Erklärung der wenigen technischen Details werden drei Szenen präsentiert, die sich mit Möglichkeiten, Utopien und Dystopien einer Gesellschaft beschäftigen. So finden Sie sich unter anderem in einer 3D-Installation zu Platons Höhlengleichnis wieder, können dort das Geschehen beobachten und beim Erkunden des Raumes den Ausgang – oder ein Paralleluniversum – entdecken.

MAY.be 2.0 können Sie sowohl als eigenständiges Stück, als auch als digitales Zusatzangebot zur analogen Vorstellung MAY.be – Was sein darf und vica verca erleben. Damit dieser Theaterabend auch wie ein realer Theaterabend endet, steht nach der Vorstellung unser virtuelles Foyer für Gespräche und einen Diskurs zwischen den Gästen offen. Nur die Getränke müssen Sie selbst besorgen :)

Mozilla Hubs
Das Mozilla-Projekt entstand 1998 und sollte die kreative Stärke Tausender Programmierer im Internet entfesseln und zu einem noch nie dagewesenen Niveau im Browser-Markt führen. Das Mozilla-Team Mixed Reality startete 2018 das „Hubs“-Projekt als eine neue, experimentelle und offene Plattform für virtuelle Treffen.

Technische Voraussetzungen
Um das virtuelle Theatererlebnis voll genießen zu können, benötigen Sie eine stabile Breitband-Internetverbindung (kein mobiler Hotspot) und einen Desktop-Computer oder Laptop. Schließen Sie Ihre Kopfhörer und Ihr Mikrofon an das Gerät, und für eine einfachere Bedienung empfehlen wir eine Computer-Maus. Sie müssen sich nirgends anmelden und es ist kein externer Software-Download oder eine Kamera nötig. Bitte steigen Sie nur mit einem Gerät pro Internetzugang ein.

Am besten steigen Sie wenn vorhanden mit einem Mozilla Firefox-Browser ein und schließen alle offenen Tabs/Fenster, die im Hintergrund arbeiten könnten. Bitte deaktivieren Sie Anti-Viren-Programme für diese Seite, damit keine Funktion wie z.B. ein Video geblockt wird.

 

Regie, Text & Musik Simon Meusburger
Technik, Video & Animation Mathias Hradecsni
Puppenbau & Ausstattung Nazanin Mehraein, Michaela Studeny, Rodrigo Martinez, Melanie Möhrl, Claudia Six, Soffi Povo, Manuela Linshalm, Lisa Zingerle, Christoph Bochdansky, Angelo Konzett, Kai Anne Schuhmacher
Spiel Nazanin Mehraein, André Reitter, Michaela Studeny, Angelo Konzett, Andrea Köhler, Julia Braunegger, Simon Meusburger, Nini Gschwandtner
Dramaturgie & Moderation Jana Schulz
Video mit Puppenensemble „Theatererlebnis“ Angelo Konzett & Julia Braunegger
Assistenz Julia Braunegger

Premiere: 10. Juni 2021

Eine Produktion des Schubert Theater Wiens mit Unterstützung aus dem Digitalisierungsfond des Bundeskanzleramts.

CAST

Episode IV: Das Alien
Regie & Buch:
Simon Meusburger

Puppenspiel:
André Reitter
Andrea Köhler
Michaela Studeny
Angelo Konzett

Stimmen:
André Reitter
Nazanin Mehraein
Christoph Hackenberg
Simon Meusburger

Puppendesign:
Nazanin Mehraein

Ausstattung:
Rodrigo Martinez

Bildtechnik und digitale Effekte:
Mathias Hradecsni

Musik:
Simon Meusburger

Ton:
Angelo Konzett

Assistenz:
Julia Braunegger

Was du sehen willst
Regie:
Simon Meusburger

Puppenspiel:
André Reitter
Andrea Köhler
Michaela Studeny

Puppenkopf:
Melanie Möhrl

Figurendesign/Idee Schal:
Michaela Studeny

Bildtechnik und digitale Effekte:
Mathias Hradecsni

Kamera:
Mathias Hradecsni

Assistenz:
Julia Braunegger

Höhlengleichnis
Regie & Musik:
Simon Meusburger

Motion Capture Performance:
André Reitter

Gestaltung & Motion Capture:
Mathias Hradecsni

Assistenz:
Julia Braunegger

Theatererlebnis
Regie:
Angelo Konzett

Puppenspiel:
André Reitter
Andrea Köhler
Michaela Studeny
Angelo Konzett
Julia Braunegger
Simon Meusburger
Nini Gschwandtner
Nazanin Mehraein

Puppendesign /-bau:
Melanie Möhrl
Claudia Six
Soffi Povo
Manuela Linshalm
Michaela Studeny
Lisa Zingerle
Christoph Bochdansky
Angelo Konzett
Kai Anne Schuhmacher

Kamera:
Mathias Hradecsni

Regieassistenz & Schnitt:
Julia Braunegger

Making Of:
Julia Braunegger

Spaziergang für die Figur I

ABGESPIELT
Hier gibt es eine Übersicht aller Editionen von „Spaziergang für die Figur“.

best of biography ensemble

In der ersten Auflage des „Spaziergang für die Figur“ zeigt das Schubert Theater die Großen der Großen: Hollywood-Diva Hedy Lamarr, der „Don Quijote fon da schwoazzn dintn“ H.C.Artmann, Beethoven, Haydn und natürlich unsere resche Coronabeauftrage Resi Resch – Würstlfachfrau Ihres Vertrauens. Sie warten darauf, von Ihnen (wieder)entdeckt zu werden.
Im Juni 2021

Hier klicken für alle Spaziergänge

Bei einem einzigartigen Spaziergang rund um unser Theater in der wunderschönen Alservorstadt erleben wir die Berühmtheiten ganz intim in ihrer Stadt, die sie alle eint. Eine Stadt für Suchende, die nicht immer das finden, was sie sich erwarten. Und vielleicht finden ja auch wir etwas auf dem Spaziergang wieder, was wir schon gar nicht mehr erwarten können.

Flanieren Sie mit unserem Best-of-Biography-Ensemble durch Wien, von Innenhofkonzerten über einen netten Plausch mit einer älteren Dame im Park bis zum Strudelhofstiegen-Twist.

Dauer: ca. 100 Min
Premiere: 26. Juni 2021
samstags 14:30 & 17:30 Uhr, sonntags 11:00 & 15 Uhr
Termine sind im Spielplan aufgeführt.

Hier gibt es eine Übersicht aller Editionen von „Spaziergang für die Figur“.

Bitte mitbringen: (FFP2-)Maske, 3-G, bequeme Schuhe zum Spazieren und dem Wetter entsprechende Garderobe. Bitte holen Sie 10 Minuten vor Beginn im Hof des Schubert Theaters Ihre Karten ab, wir starten vor dem Theater. Spaziergang für die Figur jetzt auch in „Vielleicht-regnets-doch-Variante“, also kommen Sie spazieren Sie, egal welches Wetter!

Mit
Manuela Linshalm
Christoph Hackenberg
Markus-Peter Gössler/Jana Schulz
Live-Musik
Anahita Pasdar (E-Piano)
Lea Magdalene Christa (Viola)
Rahel Neyer (Violine)
Jana Schulz (Akkordeon)
Regie
Simon Meusburger
Puppen
Claudia Six
Kai Anne Schuhmacher
Nikolaus Habjan
Manuela Linshalm
Konzept
Lisa Zingerle
Fotos
Barbara Palffy
Sebastian Kainradl

 

Eine Produktion des Schubert Theater Wiens.
Unterstützt durch die Stadt Wien und das Bundeskanzleramt Österreich sowie „Kultur im 9.“



Virtuelles Puppenmuseum

Schon mal als Puppe durch digitale Welten geflitzt? Bei uns habt ihr die Möglichkeit! Entdeckt unsere Produktionen in der virtuellen Realität: Puppenfilme, Puppenavatare und Puppendisko – es gibt viel zu erkunden!

Herzlich Willkommen im virtuellen Museum des Schubert Theaters – dem Puppentheater für Erwachsene in Wien. Seit über 10 Jahren wächst unser Puppenensemble stetig, und den vielfältigen Charakteren und deren Geschichten wollen wir mit diesem Museum eine permanente Plattform bieten.

Anmeldung & Anfragen zu Führungen unter info(at)schuberttheater.at

>HIER KLICKEN<< und Sie werden in unser virtuelles Museum in Mozilla Hubs geschickt.

Geboten werden spannende Einblicke in vergangene und laufende Produktionen und interessante Informationen zur Geschichte des Schubert Theaters. Das Museum wird kontinuierlich weiterentwickelt, schrittweise wird es um Räume und Stücke erweitert sowie durch interaktive Elemente ergänzt werden. Wir wünschen viel Spaß beim Erkunden und Entdecken und freuen uns auf einen baldigen Besuch im „analogen“ Schubert Theater Wien.

Start: Am Startpunkt wird die Steuerung erklärt
Im Puppentempel kann ein Puppenavatar gewählt werden

 

Bisherige Räume:
Alice (Ilkhan Erdogan & Lisa Zingerle, 2022)
mit Puppen & Fotos von Claudia Six für die Produktion „Alice“ von 2013

Alice: follow the white rabbit

Pinocchio’s Labor (Mathias Hradescni, 2022)
mit der Puppe von Michaela Studeny und Video- und Stimmaufnahmen von Lisa Furtner, Franziska Singer, André Reitter von der Produktion „Projekt Pinocchio“ (2018), VR-Video von Olivier Schaffer

Wer findet die Pinocchio-Disko?

May.BE 2.0 (Mathias Hradescni mit Simon Meusburger, 2021)
mit der Alien-Puppe von Nazanin Mehraein und dem Puppenkopf „Mammon“ von Melanie Möhrl, digitalen Körpern von Mathias Hradescni überlegt mit Motion Capture von André Reitter, und Bluescreen-Aufnahmen von Michaela Studeny, Andrea Köhler und André Reitter; von der gleichnamigen Produktion von 2021

Blade Runner (Mathias Hradescni & Olya Toltinova, 2023)
mit den ersten ausschließlich digitalen Puppen des Schubert Theaters von Mathias Hradescni & Olya Toltinova designt für die Produktion „Blade Runner“, 2022

Insight:Aaron Swartz (Ilkhan Erdogan, Annemarie Arzberger & Lisa Zingerle)
Hommage an den Hacktivisten Aaron Swartz zu seinem 10. Todestag 2023; Büste gestaltet von Puppenbildnerin Annemarie Arzberger

Hommage an Aaron Swartz: Insight:Aaron Swartz befasst sich mit dem Hacktivisten, der vehement für die Open Access Bewegung eingestanden ist

 

Technische Voraussetzungen
Um das virtuelle Theatermuseum voll genießen zu können, benötigen Sie eine stabile Breitband-Internetverbindung (kein mobiler Hotspot) und einen Desktop-Computer oder Laptop. Sie müssen sich nirgends anmelden und es ist kein externer Software-Download oder eine Kamera nötig. Wenn mehrere Geräte mit dem gleichen Internetzugang arbeiten, kann es zu Verzögerungen kommen.

Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren steigen Sie – wenn vorhanden – mit einem Mozilla Firefox- oder Google Chrome-Browser ein, und schließen alle offenen Tabs/Fenster, die im Hintergrund arbeiten und den Prozess verlangsamen könnten. Manche Anti-Viren-Programme können Funktionen wie Videos etc. blockieren, diese dann bitte für die Zeit des Besuchs deaktivieren.

Mozilla Hubs
Das Mozilla-Projekt entstand 1998 und sollte die kreative Stärke Tausender Programmierer im Internet entfesseln und zu einem noch nie dagewesenen Niveau im Browser-Markt führen. Das Mozilla-Team Mixed Reality startete 2018 das „Hubs“-Projekt als eine neue, experimentelle und offene Plattform für virtuelle Treffen.

Im analogen Publikumsraum werden im virtuellen die Puppen zu den Zuschauer*innen

Vernissage erste Räume: Future Lab 2022, Februar
Eröffnung: 1. Juni 2022
1. Erweiterung: Future Lab 2023, Februar

Konzept & Gestaltung
Lisa Zingerle & Simon Meusburger
Grafische Gestaltung
Mathias Hradecsni & Ilkhan Erdogan
Projektleitung
Lisa Zingerle

Eine Produktion des Schubert Theater Wiens.

Unterstützt durch die Stadt Wien und dem Bundesministerium.