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Future Talks

Future Talk I: Die Zukunft und das Theater
Digitales Theater: Was ist es, was kann es und wozu braucht man es?

17. Februar, 18:30 Uhr (im Anschluss von Folge 5 „Ein Würstelstand auf Weltreise“)
im Schubert Theater Wien und Online via Livestream (Facebook/Youtube)

Link zum Live-Stream: (folgt)

Mit:
Simon Meusburger ist ein österreichischer Regisseur sowie seit 2007 Direktor und Hausregisseur des Wiener Schubert Theater. Bereits 2019 befasste er sich mit Deep Learning- und KI-Technologie für seine Inszenierung „Projekt Pinocchio“. 2021 realisierte er nach seinem Stück „MAY.be – Was sein darf“, in dem er utopische und dystopische Perspektiven auf Lockdown und Pandemie wirft, die erste digitale Produktion „MAY.be 2.0“ im Schubert Theater und drehte gemeinsam mit Manuela Linshalm und Stephan Lack die Online-Serie „Ein Würstelstand auf Weltreise“.

Cosmea Spelleken, studierte Medienkunst an der HFG Karlsruhe und seit 2020 Regie an der Filmakademie Wien. Das digitale Theaterstück „werther.live“, welches 2020 Premiere hatte, war ihre erste eigene Theaterarbeit und u.a. eingeladen zum Nachtkritik Theatertreffen 2021, dem Heidelberger Sü̈ckemarkt und nominiert für das Theatertreffen der Berliner Festspiele, sowie den Faust 2021. Sie ist Teil des Kollektivs “punktlive” und lebt in Wien und Berlin. Für ihre Arbeit an werther.live erhielt sie von Theater heute die Auszeichnung Nachwuchsregie des Jahres 2021. In der Spielzeit 21/22 wird sie am Staatstheater Nürnberg das Projekt möwe.live umsetzen.

Johanna Pirker studierte Software Development and Business an der TU Graz sowie am Massachusetts Institute of Technology (MIT). 2017 promovierte sie an der TU Graz̈ über Immersive and Engaging Forms of Virtual Learning. Dabei entwickelte sie mit Maroon ein interaktives Physiklabor fü̈r den Einsatz im Klassenzimmer. Seit 2013 lehrt sie an der TU Graz Game Design and Development, Information Search and Retrieval und Social Media Technologies. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen HCI, Social Network Analysis und Games User Research.

Manuela Linshalm (Puppenspielerin Frau Resch) stammt aus Wien, Schauspielausbildung am Franz Schubert Konservatorium, Ausbildung Puppenspiel bei Nikolaus Habjan (Schubert Theater Wien), Fortbildung bei Neville Tranter (Figurentheaterkolleg Bochum). Zuvor Studium an der Universität Wien (Publizistik, Anglistik, Psychologie). Engagements u.a. bei Akademietheater Wien, Theater an der Wien, Residenztheater München, Landestheater NÖ, Vereinigte Bühnen Bozen, Bayerische Staatsoper, Volkstheater Wien, Rabenhof Theater, Schubert Theater Wien, Next Liberty Graz, Theater in der Josefstadt, uvm. Zahlreiche Gastspiele in Österreich, Deutschland und der Schweiz. TV-Comedy Serie für ServusTV 2010, diverse TV-Auftritte und Kurzfilme. Seit 2009 kontinuierlich als Puppenspielerin am Schubert Theater Wien zu sehen. Bisher drei Figurentheater-Solostücke, aktuell: „Was geschah mit Baby Jane?“ und „Die Welt ist ein Würstelstand“.

 

Future Talk II: Wissenschaft und Kunst
Was macht die Kunst mit Wissenschaft und Technologie und umgekehrt? Welche Rolle nimmt das Theater in der Kunst- und Kulturvermittlung ein?

28. Februar, 21:00 Uhr (im Anschluss an die Vorstellung „Projekt Pinocchio“)
im Schubert Theater Wien und Online via Livestream (Facebook/Youtube)

Link zum Live-Stream: (folgt)

Mit:
Simon Meusburger ist ein österreichischer Regisseur sowie seit 2007 Direktor und Hausregisseur des Wiener Schubert Theater. (siehe oben)

Lukas Mairhofer studierte an der Universität Wien, ergänzt durch Auslandssemester an der Jawarhalal Nehru University, der University of Helsinki, der UC Berkeley und der Universität Konstanz sowie einem Secondment an der AEGIS-Kollaboration am CERN. Seine Forschung wurde durch Stipendien am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (Wien) und den Graduiertenkollegs “Das Reale in der Kultur der Moderne“ (Konstanz) sowie “Complex Quantum Systems” (Wien) unterstützt. Seine Dissertation zu “Bertolt Brechts Interferenz mit Quantenphysik” gewann den doc.award 2015. Er veröffentlicht in beiden Bereichen.

Olivier Schaffer, seit 2014 VR-Pionier, war bereits 2015 maßgeblich bei der Eröffnung des ersten VR-Cafés (VREI-Virtual Reality Lounge) in Wien mit seinem technischen Know-How involviert. Das erklärte Ziel: die neue Technologie möglichst einfach zugänglich zu machen – mit kompetenter Betreuung und innovativer Hardware. Noch vor der Einführung kommerzieller VR-Brillen bekamen Gäste im VREI-Café einen Eindruck der virtuellen Welt. Bei unzähligen Events ermöglichte er es vielen Menschen die Faszination Virtual Reality näherzubringen. Heute stellt Olivier Schaffer mit seiner Firma VR-Equipment und VR-Simulatoren für Messen und Events zur Verfügung, betreut VR-Teambuildings und filmt u.a. Kunstperformances im VR180°- 3D Format. Seit 2021 arbeitet VREI mit dem Schubert Theater zusammen an neuen Ideen für ein VR-Puppentheater-Erlebnis.

Reni Hofmüller konzentriert sich auf Kunst in technologischen Zusammenhängen und geht den Beziehungen zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft auf den Grund. Seit langem ist Klang ihr wichtigstes künstlerisches Werkzeug, jedoch geht sie mit ähnlichem Interesse spazieren oder findet ein neues Netzwerk aus Menschen, um sich mit ihrer Umgebung mehr zu vertiefen. Sie ist eine der Gründer*innen der esc, ist tätig bei Radio Helsinki (das lokale nichtkommerzielle Community Radio), mur.at, Mitglied bei IMA und singt seit Dezember 2014 in der feministischen PostPunkBand Lonesome Hot Dudes. Eingebettet in feministische Technologiekollektive engagiert sie sich beim ecletic tech carnival, im TransHackFeminist Meeting und beschäftigt sich mit dem Konzept feministischer Server. Leitung des esc medien kunst labors.

Alexander Kerlin ist ein deutscher Dramaturg. Von 2010 bis 2019 war er Dramaturg am Schauspiel Dortmund. In der Kritiker-Jahresumfrage des Fachmagazins Theater heute erhielt das Haus ab 2015 dreimal in Folge den zweiten Platz als Theater des Jahres im gesamten deutschsprachigen Raum. 2014 erhielt Kerlin für seine künstlerischen Verdienste den NRW-Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler. Kerlin ist Mitbegründer der Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität, die 2019 ihre Arbeit aufgenommen hat. Seit der Spielzeit 2019/20 ist er als Dramaturg festes Ensemblemitglied am Burgtheater in Wien.