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Finstergewächs

Ein audiovisuelles Gedicht

Mischwesen aus Mensch und Tier, Ursuppen in Vitrinen, Schädel, die im losen Raum zu schweben scheinen, Blüten die zu Augen werden – Bildwelten, wie sie Künstler*innen wie Odilon Redon oder Unica Zürn geschaffen haben, inspirieren Spitzwegerich, die dem Wort Paul Celans; dem „Finstergewächs“ in die Dunkelheit, in wimmelnde Strukturlosigkeit folgen. Im Wechselspiel von Sichtbarkeit und Verdunkelung, Hörbarem und Verständlichem, geht es an verborgene Geschichte, vibrierende Latenz: Eine Performance aus Noise, Klang, Musik, Text aus Live-Illustrationen und Elementen des Figurentheaters entspinnt sich. Es sind künstlerische Grenzgänge zwischen Abstraktem und Konkretem auf der Suche nach einer Form, in der die Kunstformen einander stützen indem sie sich gegenseitig Raum geben, einzeln wie verbunden auftreten und immer wieder ineinander übergreifen.

Experimentelles LOW-TEC-Theater par excellence.

Presse-Zitat: “„Finstergewächs“ der Gruppe „Spitzwegerich“ im Schubert Theater Wien öffnet viele (Gedanken-)Räume. (…) Mit Licht und Schatten, Sprache und Objekten – so manche davon „nur“ auf Folien gezeichnet und mit Hilfe guter alter Overhead-Projektoren an die Rückwand geworfen – richtet die Gruppe „Spitzwegerich“ Wirbelstürme in den Köpfen des Publikums an. Dazwischen aber wiederum auch ziemliche Stille. Ruhe wie fast im sprichwörtlichen Auge des Orkans.” (von Heinz Wagner/KiJuKu)

Von und mit:
Natascha Gangl, Manfred Engelmayr, Birgit Kellner, Maja Osojnik
Text: Natascha Gangl
Bühne, Kostüm, Figuren, Projektionen: Birgit Kellner & Christian Schlechter
Komposition, Live-Musik: Manfred Engelmayr & Maja Osojnik
Produktion, Licht: Felix Huber
Figurenbau: Rebekah Wild & Spitzwegerich
Werkstatt: David Gamel, Felix Huber, Birgit Kellner, Christian Schlechter
Hospitanz: Johanna Egger
Beratung: Asli Kislal, Rebekah Wild
Konzept: Spitzwegerich
Fotocredit: Apollonia Theresa Bitzan

Dank an Familie Kellner, Maxe Mackinger und Petra Schnakenberg

In Kooperation mit dem Schubert Theater Wien.
Gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien und des BMKOES.

Dauer: ca. 70 Minuten
Uraufführung: 15. Dezember 2021
weitere Termine: 16. & 17. Dezember 2021 sowie 14., 15. & 16. Jänner 2022
Kartenreservierungen sind über den Spielplan möglich.