von Daniel Kehlmann
Im Zentrum der Inszenierung steht das Leben des legendären Logikers Kurt Gödel – ein Genie, das mit seinen Unvollständigkeitssätzen die Grundfesten der Mathematik erschütterte und zugleich zeitlebens von Ängsten, Einsamkeit und Wahnvorstellungen begleitet war.
Kehlmanns Text bewegt sich zwischen historischen Fakten und metaphysischer Spekulation, zwischen biographischer Rekonstruktion und phantastischem Spiel. Die Inszenierung als Figurentheater erlaubt dabei eine besonders vielschichtige Annäherung an Gödels Innenwelt: Puppen und Schatten, Körper und Worte, Geist und Abgrund – all das verschmilzt zu einem Stück über Erkenntnis, Wahnsinn und die Sehnsucht, das Universum zu verstehen.
Eine berührende, skurrile und existenzielle Reise an die Grenze zwischen Wissen und Glauben – und ein Höhepunkt der Saison unter dem Zeichen der Transzendenz.

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