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DIE BLUMEN DES WOLFS

Eine Bewusstseins-Farce

Wo ist unser Bewusstsein, wenn es mal von uns Ruhe haben möchte?
Langwierige, komplizierte Forschungen waren endlich erfolgreich und geben uns erstmals Antwort auf diese Frage in „Die Blumen des Wolfs“. Die neue Produktion von Christoph Bochdansky führt uns in den Wald und lässt uns die Flower Power des Wolfs erleben.

Jeden Tag erleben wir im Traum, wie unser Bewusstsein uns eine andere Art der Selbstwahrnehmung anbietet. In der Regel lehnen wir dieses Angebot ab, aber in „Die Blumen des Wolfs“ wird dieses Angebot ernst genommen. Das Stück gewährt einen Einblick in den „Wald der bewusstseinsverändernden Vorkommnisse“. Wir sehen einen Mann auf einer Bewusstseinsreise, der mit dem Auftrag, er soll tun, was man ihm sagt, hierhergekommen ist. Anhand des Märchens vom Rotkäppchen, dem seine Mutter den Auftrag gibt: „Sei artig und weich nicht vom Wege ab“ soll festgestellt werden, ob nur der gerade Weg der richtige ist, oder ob nicht die Umwege erst ein interessantes Leben ermöglichen. Jedoch wir befinden uns im „Wald der bewusstseinsverändernden Vorkommnisse“ in dem alles möglich und nicht vom Weg abweichen keine Option ist. Der Bewusstseinsreisende wird von den Bewohnern wohlwollend empfangen wird aber sofort für ihre unterschiedlichen Interessen eingesetzt. Mr. Lucyinthesky, gibt ihm die Hauptrolle, Lisawetta seine Kollegin ist absolut dagegen, weil das Alter nicht stimmt, das wird von zwei Käfern kommentiert, die sich darauf in einen Diskurs über Jugendkultur und, ob man mit Love and Peace die Welt retten kann, verlieren.

Und der Wolf?

Er schwärmt von Blumen. Glaubt er denn, dass er der erste Hippie der Menschheitsgeschichte sei, sollte er sich nicht seinen angestammten Aufgaben des Fressen-und-gefressen-Werden widmen? Die Welt scheint aus den Fugen, all die Veränderungen, nichts bleibt, wie es war! Doch wir betrachten wir das mal gelassen und lachen darüber.

Selbstverständlich gerät die ganze Geschichte ins Wanken, da wir uns im Wald der bewusstseinsverändernden Vorkommnisse befinden. Aber was solls! In einer Zeit, in der viel über Krieg und wenig über Frieden berichtet wird, wäre doch Love and Peace dringend erforderlich, es ist nur eine Frage des Bewusstseins.

Christoph Bochdansky – Puppenspiel, Puppenbau, Text
Simon Meusburger – Regie
Soft Machine – Musik
Gregor Grkinic – Fotos

Premiere: 8. Juni 2026 (19.30 Uhr)
Weitere Spieltermine: 13., 22., 23. und 26. Juni 2026 (19.30 Uhr) 14. Juni 2026 (18.00 Uhr)

EMPFEHLT UNS WEITER!

schuberttheater

Das Puppentheater für Erwachsene

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