Der Herr Karl

"Mir brauchen Sie gar nichts derzählen, weil i kenn das..."

Gewinner des “Best-Off-Styria-Publikumspreises 2010″

Helmut Qualtinger/Carl Merz

In Wien begegnet man dem „Herrn Karl“ in vielen Personen, an unzähligen Orten. Helmut Qualtingers zum Klassiker avancierter Charakter ist allgegenwärtig. Das Schubert Theater Wien zeigt Qualtingers Text als Puppentheater :Nikolaus Habjan schlüpft darin, mithilfe seiner Puppen in die verschiedensten Rollen, die alle zusammen „Der Herr Karl“ sind.

„Man wird über den Herrn Karl lachen und weinen, man wird ihn verdammen und bemitleiden, man wird ihn zitieren, man wird ihm – als höchste Bestätigung seiner Gültigkeit – auf Schritt und Tritt begegnen. Sein scheinbar zufälliges Gerede enthält in konzentrierter Form die Substanz eines Zeitromans oder eines Zeitstücks, ist zugleich Zeugnis einer Epoche, Enthüllung einer Haltung und Ergebnis souveräner literarischer Gestaltung, mit einem Wort: ein Stück Welt.“ (Hans Weigel)

Puppenspiel: Nikolaus Habjan

Regie: Simon Meusburger

"Ich glaube an ein höheres Wesen, an eine Macht, die uns leitet..."


Für den Trailer bitte

HIER KLICKEN!

"Das ist meine Generation, da ist man halt mehr aufs Süße aus..."

Die  Produktion des

Schubert Theaters “Der Herr Karl”(Helmut Qualtinger/Carl Merz), adaptiert als Puppentheaterstück , hat bei dem Theaterfestival “bestOFFstyria 2.10″ am 9.9.2010 den Publikumspreis mit folgender Begründung der internationalen Jury gewonnen . (bestOFFjury 2010: Julia SCHREINER Produktionsdramaturgin in Berlin, Jurorin beim mozartremix – OFF-Salzburger Festspiele und im Quartiersmanagement am Kottbusser Tor, Franziska WERNER Dramaturgin an den Sophiensälen Berlin, Tobias BRENK Dramaturgie/Produktion – Tanz/Theater, Kaserne Basel, Andreas ERSTLING Freier Regisseur, Schauspieler und Autor, Wien.)

“Nikolaus Habjan gibt den Kellnerlehrling in einem Volkstheaterstück. Sein „Herr Karl“ säuft, raucht und raunzt sich durch die österreichische Geschichte. Eine Beiselmilieustudie im 20erJahre Look, mit Mikroport-Update, rotem Samt, Kellnerfliegen und Grammophon. Souverän beschwört der Puppenspieler Habjan die guten alten Zeiten, dabei erinnern die Puppen schon mal an Otto Dix. Der Text wird als 50er-Jahre-Stück gespielt und verliert dabei die Brisanz gegen die politische Rechte von heute. Formell und inhaltlich bleibt die Inszenierung auf der nostalgischen Wohlfühlebene, obwohl das Talent des Puppenspielers eindeutig ist! (http://www.theaterland.at/2010/festivals-2.10/idart_1115-content.html)”