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DER HERR TOD UND SEINE FREUNDE

Vier Geschichten über den Tod.
Der Tod kennt keine Nationalitäten, keinen Status, kein Geschlecht, keine Religion. Im Tod sind wir alle gleich. Er verleiht all unserem Tun Bedeutung, indem er unser Dasein auf unbekannte Zeit begrenzt und uns dadurch zwingt, alles ernst zu nehmen, was wir tun. Denn es könnte das letzte sein, was wir tun, was wir sagen, was wir denken. Eigentlich ein guter Freund, der Herr Tod.

Jeder Mensch beschäftigt sich im Laufe seines Lebens mit dem Tod. Zumindest einmal. Warum ist dieser Zustand, der am Ende jedes Lebens steht, von derart großer Faszination, dass er Komponisten, Schriftsteller und Maler gleichermaßen inspiriert? Vielleicht weil er der kleinste gemeinsame Nenner von uns allen ist. Der Tod kennt keine Nationalitäten, keinen Status, kein Geschlecht, keine Religion. Im Tod sind wir alle gleich. Er verleiht all unserem Tun Bedeutung, indem er unser Dasein auf unbekannte Zeit begrenzt und uns dadurch zwingt, alles ernst zu nehmen, was wir tun. Denn es könnte das letzte sein, was wir tun, was wir sagen, was wir denken. Eigentlich ein guter Freund, der Herr Tod.
Trotzdem fürchten wir ihn zuweilen. Weil wir nie wissen, wann und wen er als nächstes besucht. Weil wir diesen Zustand nicht verstehen können. Nicht akzeptieren wollen. Darum bekämpfen wir ihn gelegentlich, verdrängen ihn. Leugnen ihn. Ohne eine Chance auf Sieg. Und dennoch möchten wir uns diesem Zustand nähern, ihn irgendwie betrachten und verstehen, weil er eben ein Teil von uns allen ist, weil er längst in uns wohnt. Darum machen wir den Zustand zur menschlichen Figur. Um diesen Teil in uns sichtbar zu machen, um mit ihm zu plaudern und um uns selbst besser zu verstehen.
Vier Episoden. Vier Annäherungen an einen Zustand, an einen Freund, der uns viel näher ist als wir vielleicht glauben.

Mit: Franziska Singer, Andrea Köhler und Christoph Hackenberg
Regie: Simon Meusburger

Buch: Simon Meusburger, Christoph Hackenberg, Bianca Meusburger-Waldhardt
Puppenbau: Lisa Zingerle, Claudia Six, Christoph Bochdansky
Photos: Barbara Pálffy

Dauer: 90 Minuten