Viel Lärm um nichts

„VIEL LÄRM UM NICHTS“

Komödie von William Shakespeare

ab 10. November 2011

Aragon Corp. steht kurz vor der Übernahme des Familienbetriebes Messina Inc. Bei der bevorstehenden Vertragsunterzeichnung kommt es nicht nur auf der firmeninternen Faschingsparty zur einen oder anderen Intrige, die für Missverständnisse mit verheerenden Folgen sorgt und hitzige wie liebende Gemüter auf Abwege führt. Lärmen und Lachen, scharfsinnige Wortgefechte, betrogene Liebe – und am Ende doch alles einfach Nichts?

Antworten auf diese Fragen gibt es vielleicht in der neuen Interpretation von Shakespeares berühmter Komödie um Verwirrungen, Intrigen und wahre Liebe.

Geschrieben wurde das Stück 1599, das Spiel um Sein und Schein sowie der Wortwitz dieser romanesken Komödie (auf den auch diese Inszenierung Wert legt) erfreuen noch heute!

Besetzung:

Benedikt Grawe (Benedikt)
Christoph Hackenberg (Leonato)
Christian Kohlhofer (Claudio)
Lena Sophie Lehmann (Donna Joanna)
Manuela Linshalm (Beatrice)
Christopher Ryan (Don Pedro)
Katharina Vana (Hero)

Regie: Jasmin Sarah Zamani

Shakespeare goes Messina Inc. 2011!

Eine Geschichte wie viele andere – Junge verliebt sich in Mädchen. Mädchen geht laut Gerüchten fremd. Junge will aus gekränktem Stolz Rache. Mädchen nimmt Schaden. Wahre Geschichte kommt ans Tageslicht. Reue und Vergebungsansuchen kommen zu spät…oder doch noch nicht? Wir sind ja immerhin bei Shakespeare…

Dass Shakespeare immer noch aktuell ist, ist dabei unnötig zu erwähnen. Die Idee, das Stück ins Heute zu transportieren und in den ganz normalen “Büroalltagswahnsinn” einzuflechten, lag folglich nicht allzu fern.

Die Aspekte, die an diesem zeitlosen Stück faszinieren, sind die zwischenmenschlichen Beziehungen: die (unterdrückten) Gefühle der verschiedenen Charaktere, Liebesgeplänkel am Arbeitsplatz, Spannungen zwischen den rivalisierenden Geschwistern um den Chefposten,  die durch den Geschlechterkonflikt – Stichwort: Frau an der Spitze einer Firma – noch größer werden und die daraus entstehenden Intrigen und Machenschaften.

Das Stück lässt also von neu gefundener Liebe, Verwirrungen, Machtkämpfen und einem gebrochenen Herzen keine Wünsche offen.